Delegation der Palästinensischen Autonomiebehörde traf sich mit Finanzminister Kachlon

Palästinenserchef Mahmud Abbas weigert sich, die von Israel eingesammelten Steuergelder anzunehmen. Doch nun scheint man zu versuchen, doch an das Geld zu kommen, ohne dabei seinen Stolz zu verlieren.

von | | Themen: Palästinensische Autonomiebehörde
Foto: Flash90

Seit Februar weigert sich Palästinenserchef Mahmud Abbas, die von Israel für die Palästinensische Autonomiebehörde einkassierten Steuergelder anzunehmen, da Israel einen Teil des Geldes wegen der Gehaltszahlungen an Terroristen und deren Familien einbehält. Israel hatte seitdem zweimal das Geld an die Palästinensische Autonomiebehörde überwiesen, doch bekam es danach immer wieder zurück.

Jetzt sieht es so als, als würde man auf palästinensischer Seite die Steuergelder vermissen. Der öffentliche israelische Fernsehsender KAN berichtete, dass sich in dieser Woche eine palästinensisch-arabische Delegation mit dem israelischen Finanzminister Moshe Kachlon getroffen habe, um über einen Weg zu beraten, wie man die Steuergelder doch akzeptieren könne.

Die Palästinensische Autonomiebehörde braucht Geld. So scheint man den abgewiesenen Steuergeldern nachzutrauern. Doch wie könne man nun das Geld doch annehmen, ohne dabei seinen Stolz zu verlieren, mag man sich dort fragen. Mahmud Abbas hatte doch im Februar klar und deutlich erklärt, dass er nicht bereit sei, nur einen Teil der Gelder anzunehmen. Gleichzeitig betonte er, dass die inhaftierten Terroristen und die Familien der Märtyrer auch weiterhin monatliche Zahlungen erhalten werden.

Doch nun wird das Loch in der Kasse immer wohl immer größer, denn auch mit den Amerikanern will man keinen Kontakt und kein Geld von ihnen, um sich vor Anklagen amerikanischer Gerichte zu schützen. Außerdem hatte US-Präsident Trump die Hilfszahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde eh schon drastisch eingeschränkt.

So scheint man sich dann doch lieber an die Israelis zu wenden, um irgendwie doch an das Geld zu kommen, ohne dabei die Ehre zu verlieren. Was bei den Gesprächen mit Finanzminister herausgekommen ist, ist nicht bekannt. Das mag auch daran liegen, dass dieser noch mitten in den Koalitionsverhandlungen für die Bildung der neuen israelischen Regierung steckt.

Bild: Moshe Kachlon (Foto: Flash90)

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft

Alle Mitglieder-Inhalte lesen Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel! Kostenlose Zoom-Veranstaltungen Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus! Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem! Mitgliedschaftsangebote
  • Online-Mitgliedschaft (Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten von Israel Heute)
  • Druckausgabe (6 x im Jahr)
  • Jüdisch/christlicher Israel-Wandkalender am Jahresende

Jährlich
Mitgliedschaft

68,00
/ Jahr
AUSSERHALB Deutschlands :: 6 Druck-Magazine + voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten (SCHWEIZ: 82,00 € aufgrund höherer Porto- und Versandkosten)
Werden Sie Mitglied

Jährlich
Mitgliedschaft

58,00
/ Jahr
First month free of charge
INNERHALB Deutschlands :: Bei Problem mit dem Fomular bitte per eMail oder Telefon bestellen (Seite: Kontakt) :: 6 Druck-Magazine + voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Werden Sie Mitglied

Jährlich
Mitgliedschaft

51,00
/ Jahr
First month free of charge
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten von Israel Heute und das Israel Heute Magazin als E-Paper - Jährlich Digitales Jahresabonnement
Werden Sie Mitglied

Monatlich
Mitgliedschaft

6,90
/ Monat
First month free of charge
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten von Israel Heute und das Israel Heute Magazin als E-Paper - Monatlich Digitales Monatsabonnement
Werden Sie Mitglied

Schreibe einen Kommentar

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox

Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter