Jüdische Frauen mussten bislang eine ziemlich lange Strecke in Kauf nehmen, wenn sie nach dem jüdischen Reinheitsgesetz untertauchen wollten, etwa nach China oder Japan. Eine billigere Option, wenn auch mit Unannehmlichkeiten verbunden, war das Eintauchen im Meer oder Fluss
Chabad-Missionar Rabbiner Osher Litzman kam vor elf Jahren ins Land. Er berichtet, dass viele jüdische Frauen Jobangebote von südkoreanischen Firmen wie Samsung ausschlugen, weil es im Land keine Mikwe gab und sie die teuren monatlichen Ausflüge nach Japan oder China nicht auf sich nehmen wollten.
In Südkorea leben 500 bis 1000 Juden, meist der Karriere wegen. Die neue Mikwe kommt nicht nur der jüdischen Gemeinschaft im Land, sondern auch den zahlreichen jüdischen Touristen gelegen....
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