Das Image der israelischen Generalstabschefs hat im Laufe der letzten drei Wahlkampagnen zweifelsohne an Prestige verloren. Der Einstieg des ehemaligen Stabschefs Benny Gantz in die israelische Politik war ziemlich spektakulär, endete aber, so wie es momentan aussieht, als blanke Enttäuschung. Seine Blauweiß Partei zählte zu besten Zeiten 35 Knessetsitze. Aber das war einmal. Aktuellen Umfragen zufolge wird die Partei bei den nächsten Wahlen gerade einmal vier Mandate auf sich vereinen können, was bedeutet, dass sie die Wahlhürde nicht schaffen und daher nicht in die Knesset einziehen wird.
Nun verlässt ein Parteikollege nach dem anderen das sinkende Boot. Darunter auch die rechte Hand von Gantz: der ehemalige Stabschef der israelischen Armee, Gabi Ashkenasi. Er hat sich dazu entschieden, aus der Politik auszusteigen und seine Zukunft neu zu überdenken. Der dritte ehemalige Stabschef im Bunde, Gadi Eisenkot, plante anfänglich, in die vierte Wahlkampagne einzusteigen, hat sich aber letztendlich dafür entschieden, in Zukunft Fehler zu vermeiden. Der vierte ehemalige Armeechef, Moshe (Bugi) Yaalon, ist mit seiner Minipartei Telem in einem Parteienbündnis mit Yesh Atid...
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