Israels goldene Zukunft

Christliche Unterstützer aus dem Ausland blicken auf die viel diskutierten letzten Wahlen in Israel.

Foto: GILI YAARI/FLASH90

Die israelischen Wahlen scheinen dem ehemaligen General Benny Gantz den Weg zu ebnen, der vor nur fünf Monaten knapp besiegt wurde, nachdem er und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die gleiche Anzahl von Sitzen erhalten hatten.

Doch der Vorsitzende des Likud war später nicht in der Lage, eine stabile Regierungskoalition zu bilden, nachdem er die Unterstützung von Parteien gewonnen hatte, die die Mehrheit des neuen Parlaments bildeten.

Der scheinbare Erfolg der Blau Weiß-Partei könnte jedoch davon abhängen, ob sie die Unterstützung von mehr arabischen Mitgliedern der Knesset (Parlament), die als Antizionisten nicht einmal an die Existenz Israels glauben, gewinnt. Das stellt eindeutig eine mögliche Bedrohung für die Sicherheit des jüdischen Staates dar.

Doch das größte Bedürfnis des Landes besteht derzeit in einer göttlichen Führung, die sich auch um die Wirtschaft kümmern wird. Denn, wie der jüdische Messias es ausdrückte: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.“ (Matthäus 6,33)

Sicherlich gehören der Bedarf an dauerhaftem Schutz und Verteidigung zu den großen Themen, die wie eine dunkle Wolke die nahe Zukunft des Landes überschatten und einen geschickten Piloten erfordern, der durch die Stürme navigieren kann.

‚Bibi‘ Netanyahu, dessen Aussichten auch durch noch ausstehende Anklagen wegen angeblicher Korruption beeinträchtigt wurden, hat eine gute Vorgeschichte in Bezug auf die Sicherheit zu verzeichnen, indem er kompromisslos mit seinen Gegnern umgeht und dadurch meist die Terroranschläge unter Kontrolle hält, die immer drohen, über das Land zu kommen und ihm Schäden zuzufügen.

Frieden und Sicherheit müssen in jedem Fall angestrebt werden. Aber nie um jeden Preis. Deshalb ist das müde alte Motto, eine Zweistaatenlösung zu suchen, (immer noch die offizielle Ausrichtung des britischen Außenministeriums) radikaleren Strategien, wie der Annexion des Jordantals und jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria und sogar der Rückforderung eines Teils von Hebron für die Juden, gewichen.

Seltsamerweise haben Ex-Generäle (wie Ariel Sharon, der Israel aus dem Gazastreifen zurückgezogen hat) keine guten Referenzen in diesem Bereich. Die meisten Israelis haben jedoch das end- und oft sinnlose Gerede über „Land für Frieden“ durchschaut. Mit der Umsetzung der Osloer Abkommen und dem Rückzug aus dem Gazastreifen hat sich das Problem nur verschärft, da die Palästinenser es als schwachen Kompromiss ansehen, der offenbar bestätigt, dass das Land eigentlich gar nicht zu den Juden gehört.

Sie wollen allerdings auf keinen Fall nur Teile des Territoriums. Im Einklang mit der ständigen Propaganda, die so erfolgreich an die Vereinten Nationen und alle anderen verkauft wurde, die bereit waren, es im Laufe der Jahre zu schlucken: Das Land, „from the river to the sea“ (vom Fluss bis zum Meer), sei den Arabern gestohlen worden.

In Wahrheit ist es über 4.000 Jahre her, dass Gott den Nachkommen Abrahams das ganze Land vom Nil bis zum Euphrat versprochen hat (1. Mose 15, 18). Und vor 100 Jahren, im April nächsten Jahres wurde ihr Recht auf diese Region in San Remo, Italien, zum international anerkannten Recht.

Israel ist unter den westlichen Nationen einzigartig, da Gott von vornherein ein Teil der politischen Zusammensetzung ist, obwohl die meisten Säkularisten versuchen, diese Tatsache zu ignorieren. Das bedeutet, dass immer komplizierte Vereinbarungen mit den Parteien religiöser Minderheiten getroffen werden müssen, die auf Gefahr des Politikers hin ignoriert werden.

Dennoch führten einige dieser Forderungen, wie z.B. die Befreiung von Jeschiwa-Studenten (religiöse Akademie) von der Militärpflicht, dazu, dass bereits im April die Bildung einer Regierung scheiterte. Der ehemalige Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, der nun als potenzieller „Königsmacher“ für die Vereinigung der rechten Parteien auftrat, mag diese Vorstellung verständlicherweise nicht und weigerte sich, ihr zuzustimmen.

Aber ich spreche nicht davon, religiöse Parteien zu unterstützen, wenn ich über göttliche Führung spreche. Ich beziehe mich auf die Befolgung der konkreten Gebote des Herrn und eine Befreiung von Unreinheiten und abstoßenden Praktiken, die Gott in der Vergangenheit beleidigt haben und dies weiterhin tun, da er seine Meinung über Sünde nicht geändert hat.

Hesekiel und Andere prophezeiten, dass die endgültige Rückkehr der im Exil Lebenden mit ihrer Rückkehr zum Herrn und seinen Wegen verbunden sein würde (Hesekiel 36, 24-26, Sacharja 12,10). Gott hat sie als Licht für die Nationen berufen (Jesaja 49, 6).

Es ist ermutigend, in einem Fernsehinterview mit dem Knesset-Mitglied Bezalel Smotrich die Aussage zu lesen, in der er seinen Wunsch äußerte, als Justizminister in der nächsten Netanjahu-Regierung zu dienen: „Israels Justizsystem muss wieder einmal auf der Thora (den Gesetzen Moses) basieren.“

Es ist jedoch erschütternd zu erfahren, dass Bibi nur wenige Tage später den offen homosexuellen Amir Ohana zu dem Posten erhob. Dieser hat sich eindeutig der weltlichen Mehrheit zugewandt und dabei Gott verspottet. Dennoch ist Bibi ein Bibelgläubiger, der davon überzeugt ist, dass die Wiedergeburt Israels eine Erfüllung der Verheißungen Gottes ist.

Doch derselbe Gott, der sie in ihr Land zurückgebracht hat, wartet darauf, sie wieder bei sich aufzunehmen, wie er es für den verlorenen Sohn tat, der von den schmutzigen Pfaden der Welt krank wurde und zum Vater zurückkehrte. Trotz des rebellischen Verhaltens hatte er nie aufgehört, ihn zu lieben.

Unterdessen ist es beunruhigend, dass der ehemalige Bildungsminister Naftali Bennet den von Präsident Trump vorgeschlagenen „Deal des Jahrhunderts“ als „Hölle“ bezeichnet. Er sagt, dass dadurch Juden in fast allen Teilen des Landes für ihre Feinde anfällig gemacht werden. Die Hölle bedroht Israel bereits von allen Seiten mit ständigen Kriegs- und Terrordrohungen, während Angriffe auf saudische Ölraffinerien und die allgemeine Eskalation in der gesamten Region einen potenziellen Alptraum für jeden Bürger darstellen.

Als ich letzte Woche London besuchte, fiel mir unweigerlich auf, dass das Wort ‚hell‘ (oder Hölle) nun auch zur Beschreibung von Essen und Trinken verwendet wird. Wie bei ‚Hell’s fish and chips’ (vermutlich scharf). Mit Erschrecken sah ich ebenfalls, wie heidnische Rituale von einer Gruppe ‚Anbetender’ im Hempstead Heath (750 Morgen schönstem Parklands im Herzen Londons) inszeniert wurden.

Meine Botschaft zu den Israelis und den Londonern ist dieselbe: Lasst nicht zu, dass die Welt euch in ihre gottlose Hölle zieht. Es gibt einen Himmel, der von denen erlangt werden kann, die mit ganzem Herzen dem Herrn vertrauen und entschlossen sind, nach seinen Gesetzen zu leben und zu arbeiten.

Lest das Ende des Buches (Die Offenbarung des Johannes): Es gibt eine goldene Zukunft für Jerusalem, Israel und alle, die ihre Hoffnung auf Jeschua setzen!

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