Israelische Post verschickt Briefe an Gott

Die israelische Post wird oft wegen ihres scheinbaren Schneckentempos kritisiert.

von Israel Heute Redaktion |
Klagemauer
Rabbiner der Klagemauer Shmuel Rabinovitz steckt die geschockten Briefe in die Ritzen der Mauer Foto: Kobi Gideon/Flash90

Aber dabei wird nicht bedacht, dass sie sich auch mit Sendungen befassen muss, die bei keiner anderen Post der Welt eingeliefert werden.

Jedes Jahr werden hunderte Briefe an „Gott“, an den „Vater im Himmel“ oder an „Jesus“ adressiert. Sie kommen ohne Absender aus der ganzen Welt. Die israelische Post bewahrt sie auf, um sie vor den hohen Feiertagen in die Steinritzen der Klagemauer zu stecken. Die Briefe gelten dann als zugestellt und werden so behandelt wie die vielen kleinen Zettel, die die Leute in die Mauer tun.

Ob solche Briefe nun ernst gemeint sind oder nicht – wichtig ist die Tatsache, dass sie nach Israel geschickt werden, woraus man erkennen kann, was viele Menschen vom jüdischen Staat halten: „Ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein!“ (2. Mose 19)

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