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Israelisch-iranische Filmkooperation erzählt die Geschichte des Kampfes der Judoka um Freiheit

„Es ist eine große Ehre, mit diesen kreativen Kräften zusammenzuarbeiten und diese wichtige Geschichte zum Leben zu erwecken.“

Iran
Eine iranische Flagge aus der Zeit vor der Revolution wird bei einer Einheitsdemonstration mit einer israelischen Flagge verbunden. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Die allererste israelisch-iranische Filmzusammenarbeit ist im Gange, ein Politthriller, der die Reise einer iranischen Judoka und ihres Trainers verfolgt. Regie führt der israelische Oscar-Preisträger Guy Nattiv, dessen neuer Film „Golda“ mit der Schauspielerin Helen Mirren über die verstorbene Premierministerin Golda Meir dieses Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Premiere hat. Die iranische Schauspielerin Zahra Amir Ebrahimi spielt die Hauptrolle in der neuen Zusammenarbeit, und das Drehbuch wurde von dem iranischen Filmemacher Elham Erfani geschrieben.

Zahra Amir Ebrahimi
Zahra Amir Ebrahimi

Während der Judo-Weltmeisterschaften erhält die Protagonistin Layla vom iranischen Regime den Auftrag, eine Verletzung vorzutäuschen und zu verlieren. Da ihre Freiheit und die ihrer Familie auf dem Spiel stehen, muss sie die unmögliche Entscheidung treffen, entweder dem Regime zu gehorchen oder um die Goldmedaille zu kämpfen.

Dieser Film ist mehr als nur ein Film; er ist ein kreatives Statement an die Welt, das die Kämpfe der iranischen Bürger in ihrem Streben nach Freiheit aufzeigt. Die Geschichte spiegelt den aktuellen politischen und sozialen Kontext im Iran wider und hat das Potenzial, einen positiven Wandel herbeizuführen. Der Film wird von den israelischen Keshet Studios produziert und wird bei den Berliner Filmfestspielen vorgestellt.

Nattiv erklärt: „Es ist eine große Ehre, mit diesen kreativen Kräften zusammenzuarbeiten und diese wichtige Geschichte zum Leben zu erwecken. Für uns alle ist dies viel mehr als ein Film, es ist ein kreatives Statement an die Welt in einer Zeit, in der so viele unschuldige iranische Bürger für ihre Freiheit mit ihrem Leben bezahlen.“

Guy Nattiv
Guy Nattiv

Ebrahimi: „Diese künstlerische und filmische Zusammenarbeit mit [dem israelischen Regisseur] Guy ist eine Hommage an die vielen iranischen Athleten, die aufgrund von Konflikten zwischen den Systemen und Regierungen Chancen im Leben verloren haben und manchmal ihr Land und ihre Lieben verlassen mussten.“

Der neue Film scheint eine Anspielung auf die Geschichte des im Iran geborenen Judoka Saeid Mollaei zu sein, der bekanntlich die Anweisung der Ayatollahs aufdeckte, bei den Judo-Weltmeisterschaften 2019 in Tokio absichtlich zu verlieren, um nicht gegen den Israeli Sagi Muki antreten zu müssen, mit dem Mollaei inzwischen eine enge Freundschaft pflegt.

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Patrick Callahan

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