Israelis skeptisch, könnten COVID-Impfstoff ablehnen

Große Teile der Gesellschaft sagen, dass sie die Impfung gänzlich ablehnen werden, andere wollen, dass jemand anderes den ersten Schritt macht.

von Israel Heute Redaktion |
Impfung gegen Corona Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Israel unternimmt große Anstrengungen und Ausgaben, um genügend COVID-19-Impfstoffe zu beschaffen, um die gesamte Bevölkerung zu impfen. Aber die überwiegende Mehrheit der israelischen Juden und Araber sagen, dass sie sich definitiv nicht freiwillig als Erste impfen lassen werden, und ein beträchtlicher Prozentsatz besteht darauf, dass sie die Impfung unter allen Umständen ablehnen werden.

Eine Umfrage der Universität Haifa, die nur eine Woche vor Beginn der Massenimpfung durchgeführt wurde, ergab, dass nur 20,3 % der israelischen Juden und nur 16 % der israelischen Araber bereit wären, sich impfen zu lassen.

Männer in beiden ethnischen Gruppen (27,3 % Juden, 22,8 % Araber) waren eher bereit, sich impfen zu lassen, während sowohl jüdische als auch arabische Frauen weitaus skeptischer waren, mit nur 13,6 % der jüdischen und 12,2 % der arabischen Frauen, die bereit waren, dasselbe zu tun.

Tatsächlich sagten überraschende 41,2 % der arabischen Frauen, dass sie den neuen COVID-19-Impfstoff unter allen Umständen ablehnen würden, während nur 7,7 % der jüdischen Männer, 29,4 % der israelisch-arabischen Männer und 17,2 % der jüdischen Frauen dasselbe sagten.

Unter den drei letztgenannten Gruppen (jüdische Männer, arabische Männer und jüdische Frauen) sagte eine starke Mehrheit, dass sie sich impfen lassen würden, aber erst, nachdem Tausende von anderen die Impfung erhalten haben. Viele Israelis sind nach wie vor besorgt darüber, dass die Impfstoffe von Pfizer und Moderna so schnell entwickelt und auf den Markt gebracht wurden, obwohl die Entwicklung von Impfstoffen normalerweise viele Jahre dauert.

Gesundheitsbeamte drängen die Regierung, eine Kampagne zu starten, um die Öffentlichkeit besser über die Sicherheit des Impfstoffs zu informieren, andernfalls würde man riskieren, dass die enormen Anstrengungen, das Medikament so schnell in den jüdischen Staat zu bringen, umsonst waren.

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox