Israel verweigerte Delegation der UNESCO Zutritt nach Hebron

Israel hat am Samstag einer Delegation der UNESCO den Zutritt nach Hebron verweigert. Ziel des geplanten Besuches war es, die Altstadt von Hebron als gefährdetes Palästinensisches Welterbe einzutragen.

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Bild: Hebron (Foto: Lior Mizrahi/Flash90)

Israel hat am Samstag einer Delegation der UNESCO den Zutritt nach Hebron verweigert. Ziel des geplanten Besuches war es, die Altstadt von Hebron als gefährdetes Palästinensisches Welterbe einzutragen.

Die Altstadt von Hebron ist eines von mehr als 35 Stätten, die während des Treffens des Welterbekomitees der UNESCO in der nächsten Woche in Krakau, Polen, in die Welterbeliste aufgenommen werden soll. Wie bereits berichtet, baten die Palästinenser um eine schnelle Beratung darüber, da die Altstadt, wie sie sagen, von der Zerstörung bedroht sei.

Der israelische Botschafter in der UNESCO Carmel Shama Cohen begrüsste die Entscheidung, der UNESCO-Delegation den Zutritt nach Hebron zu verweigern. „Israel wird keine politischen Aktionen der Palästinenser unter dem Deckmantel der Kultur zulassen“, sagte er. Israel stünde vor einer weiteren palästinensischen Front im Krieg um die Religion und der Kultur, den sie Israel aufzwingen wollten.

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