Israel Heute Morgen

Heute früh war der Himmel so richtig grau. Und es war ein wenig kühl. Auch wenn es am Tag immer noch relativ warm ist, etwas unter 30 Grad, merkt man schon, dass der Sommer sich bald verabschieden wird. Ein paar Worte über eine verhaftete Bürgermeisterin, den Rückzieher der Tschechen und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Heute früh war der Himmel so richtig grau. Und es war ein wenig kühl. Auch wenn es am Tag immer noch relativ warm ist, etwas unter 30 Grad, merkt man schon, dass der Sommer sich bald verabschieden wird. Nicht, dass es im Herbst viel kühler ist, gerade in den sogenannten Übergangsjahreszeiten kann es so richtig schön heiß werden, wenn der Wind aus dem Osten kommt mit der heißen Wüstenluft. Aber morgens und abends merkt man normalerweise eben doch den Unterschied. Und so war es auch heute früh, als ich ins Auto stieg, um nach Jerusalem zu fahren. Dann, kurz nachdem ich in die Schnellstrasse nach Jerusalem eingebogen war, fielen sogar ein Paar Regentropfen vom Himmel. Leider waren es nur wenige Tropfen, aber immerhin hat die Scheibenwischerautomatik meines Autos reagiert und einmal die Scheibenwischer in Betrieb genommen! Und dann kämpfte sich langsam die Sonne hervor. Immer wenn ich mich Jerusalem nähere, wird die Sonne stärker. Sie steht sehr tief und es sieht dann fast so aus, als wäre es die Stadt Jerusalem, die uns mit einem goldfarbenen Sonnenstrahl begrüsst.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 36 Grad, Eilat am Roten Meer 37 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213.385 m unter dem Meeresspiegel, Tendenz sinkend.

Und über was redet man heute hier bei uns? Es gibt mal wieder einen Bestechungsskandal. Und wieder wurde ein Bürgermeister einer Stadt verhaftet. Leider passiert so etwas viel zu oft. Diesmal war die langjährige Bürgermeisterin der Küstenstadt Netanya, Miriam Feiberg, an der Reihe. Sie wird beschuldigt, Bestechungsgelder angenommen zu haben. Als Gegenleistung hätte sie Bauunternehmern Projekte genehmigt. Sie selbst weißt die Anschuldigungen zurück, alles wäre vollkommen legal gewesen. Netanya ist eine Stadt, die sich gerade in den letzten Jahren sehr entwickelt hat. Besonders Neueinwanderer aus Frankreich wählen Netanya zu ihrer neuen Heimtatstadt.

Und eine erfreuliche Nachricht: Die Schüler in der Tschechischen Republik müssen jetzt doch nicht umlernen, denn Jerusalem bleibt auch für sie die Hauptstadt Israels. Erneut haben die Beschwerden und Proteste Früchte getragen. Darüber später mehr in den Meldungen.

Was unseren gemeinsamen Spaziergang, Sie wissen ja, es ist Donnerstag, betrifft, so weiß ich momentan selber noch nicht, wohin es heute gehen wird. Vielleicht begleiten sich mich heute mal auf meinem Weg von Modiin nach Jerusalem. Oder wir machen einen Live-Spaziergang durch die Stadt. Lassen Sie sich überraschen. Wenn es soweit ist, werden Sie es auf unserer Facebookseite erfahren. Bis dahin wünsche ich Ihnen einen wundervollen und angenehmen Donnerstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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