Israel Heute Morgen

Der Feiertag liegt hinter uns, heute Abend beginnt der Shabbat. Daher schreibe ich Ihnen auch heute wieder aus Modiin. Ein paar Worte über das Warten auf den Regen, Clowns in Israel, die gar nicht lustig sind, Billigflüge von und nach Israel und natürlich das Wetter für heute in Israel.

von |

Guten Morgen liebe Leser!

Der Feiertag liegt hinter uns, heute Abend beginnt der Shabbat. Daher schreibe ich Ihnen auch heute wieder aus Modiin. In diesem Jahr liegen die Feiertage so günstig, dass dass wir sehr viele verlängerte Wochenenden haben. Heute früh haben wir nun Zeit, den Kühlschrank etwas aufzufüllen und andere Erledigungen zu unternehmen, bevor wir dann am Abend den Shabbat begrüssen. Genau so wird es auch in der nächsten Woche sein, erst haben wir „Simchat Tora“, des Ende von Sukkot, an dem die Tora gefeiert wird, danach ist dann wieder Shabbat.

Das Wetter meint es an den Feiertagen besonders gut mit uns. Die große Hitze scheint vorbei zu sein, der Sommer hat begriffen, dass er dem Herbst weichen muss. Der Regen lässt noch auf sich warten, nur im Norden und an der Küste kann es heute vielleicht etwas tröpfeln, aber vielleicht werden wir in der nächsten Woche endlich auch bei uns etwas davon abbekommen, denn dann kann es auch im Zentrum des Landes zu vereinzelten Schauern kommen. Das wäre schön, denn so langsam wird es Zeit.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig ohne weitere Veränderung Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 24 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Haifa 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 31 Grad, am Toten Meer 32 Grad, Eilat am Roten Meer 33 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist in den vergangenen zwei Tagen um 2.5 Zentimeter gesunken und liegt nun bei -214.15 m unter dem Meeresspiegel.

In der letzten Zeit wird in den Nachrichten immer mehr von sogenannten „angstmachenden Clowns“ gesprochen. Was eigentlich wohl als ein Streich von Jugendlichen gedacht war, nimmt jetzt leider immer grössere Dimensionen an. Die Jugendlichen verkleiden sich dabei als Clowns, mit mehr oder weniger erschreckenden Masken und lauern Passanten auf,um sie dann zu erschrecken. Dabei haben sie Plastikmesser und andere „Waffen“ dabei. Angefangen hat dieser „Trend“ in den USA , nachdem der Film „Es“ (nach dem Roman von Steven King) in die Kinos gekommen war, leider haben wir auch das aus Amerika übernommen. Vor zwei Wochen kam der Film auch in die israelischen Kinos. So komisch diese Meldungen von den Clowns am Anfang noch geklungen hatten, handelt es sich hier um ein ernstes Problem. Viele Kinder werden regelrecht traumatisiert, nachdem sie einem dieser „Clowns“ begegnetet sind, und trauen sich nicht mehr vor die Haustür. Und damit nicht genug. Viele Clowns wurden nach ihrem Streich von den verärgerten „Opfern“ geschlagen und verletzt. Und auch echte Clowns wurden plötzlich von Menschen angegriffen, da sie für einen dieser anderen Clowns gehalten wurden.

Auch in den Abendnachrichten wird mittlerweise von den Clowns berichtet

Jeden Tag kann man leider Meldungen darüber lesen. So wird heute im der Zeitung von einem Mädchen berichtet, dass von einem Clown leicht verletzt wurde. Im Frühstücksfernsehen wurden heute Eltern eingeladen, die sich organisiert haben und diesen Clowns auflauern, um sie zu stellen, bevor etwas passiert. Das ist alles irgendwie verrückt. Ich hoffe, dass bald Schluss damit ist. Irgendas läuft hier falsch. Wer hat Schuld? Die Schule, wir Eltern, die Gesellschaft?So, ich hoffe, dass bald Schluss mit diesem Unsinn ist. Schade, dass der Clown jetzt in soein schlechtes Bild gerückt wird.

Jetzt befinden wir uns in der Woche von Sukkot, Chol Hamoed auf Hebräisch. Diese Tage laden zu Ausflügen in die Natur ein. Die Parks waren schon gestern von Ausflüglern sehr gut besucht, mehr als 50.000 Israels waren unterwegs und haben dabei auch für einige Verkehrsstaus gesorgt. Das ist auch ein Teil der Feiertage. Israel ist unterwegs. Auch auf dem Ben-Gurion-Flughafen gibt es viel Arbeit, denn sehr viele Israelis nutzen die Tage von Sukkot für einen kurzen Ausflug ins Ausland, besonders, seitdem die Flüge immer billiger werden. Vor kurzem hat die Fluggesellschaft Ryanair begonnen, Israel anzufliegen. Mit ihr konnte man zum Beispiel für 20 Euro vom Flughafen Ovda im Negev nach Bremen fliegen, unglaublich. Vom Ben-Gurion-Flughafen gibt es billige Flüge nach Karlsruhe. Deise wurden vor einugen Tagen für 48 Euro angeboten. Ob ich so ein Angebot mal ausprobieren sollte?

Doch leider gibt es auch Pannen. So hat vor einigen Tagen die britische Billig-Fluggesellschaft “Monarch” Pleite gemacht und ihren Betrieb eingestellt. Tausende von Israelis saßen nun in England fest ohne Rückflug. Ich wünsche allen Urlaubern eine gute Zeit und einen sicheren Rückflug.

Und jetzt, liebe Leser, muss ich nich ein paar Erledigungen unternehmen, bevor der Shabbat beginnt. Ich wünsch Ihnen ein angenehmes Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem

Dov

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox