Israel

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Israel Heute Morgen

Schon auf meinem Weg zur Redaktion war mir klar, dass wir heute einen sehr warmen Tag bekommen werden. Ein paar Worte über das Ende des Schuljahres und die sich nähernden Sommerferien, die Mühe der Eltern, ihre Kinder in den zweimonatigen Ferien zu beschäftigen und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!
Schon auf meinem Weg zur Redaktion war mir klar, dass wir heute einen sehr warmen Tag bekommen werden. Es wird heiß. Bei uns zuhause in Modiin soll das Thermometer bis auf 35 Grad klettern, hier in Jerusalem wird es nicht ganz so warm, „nur“ 31 Grad werden am Mittag erwartet. Aber ab morgen sollen die Temperaturen dann schon wieder nach unten gehen. Am Shavuot-Fest, das morgen Abend beginnt, soll das Wetter sehr angenehm werden.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem deutlichen Anstieg der Temperaturen. Es wird sehr heiß werden, Sharav im Landesinneren. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt bei -213.085 m unter dem Meeresspiegel.

Wie Sie sehen, sind die Temperaturen im Osten des Landes besonders hoch, erreichen fast die 40 Grad-Marke. An der Küste ist es wegen des Meeres immer etwas kühler, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit deutlich höher, so dass die sogenannte „gefühlte Temperatur“ deutlich höher ist. Und der Wasserpegel des See Genezareth geht jetzt leider wieder nach unten, Sommer.

Morgen Abend beginnt das Shavuot-Fest, die Arbeitswoche ist also sehr kurz. Das Wochenende liegt gerade erst hinter uns und schon beginnt ein neues „Wochenende“. Danach dann noch einen Arbeitstag am Donnerstag und dann wieder Wochenende. Man könnte sich fast daran gewöhnen. Wir sind schon fast im Monat Juni, die Sommerferien stehen unmittelbar vor der Tür. In der Schule meiner Kinder passiert außer den letzten Prüfungen nicht mehr viel. Unsere Tochter hat noch der Abiturprüfungen vor sich, in 3 Wochen beendet sie ihre 12-jährige Schulzeit. Dann hat sie einen Monat Ferien total und dann beginnt eine neuer Lebensabschnitt, die Zeit in der Armee. Wir alle sind schon sehr aufgeregt. Mein Sohn würde die Sommerferien gerne schon jetzt beginnen, denn in der Schule würde ja eh nicht mehr viel passieren.

Nun müssen die Tage dieser endlos langen Sommerferien geplant werden, damit es nicht langweilig wird. Bei uns ist das kein so großes Problem mehr, aber für Familien mit kleineren Kindern ist die Zeit der Sommerferien keine leichte Zeit. Nicht jeder kann sich Flüge ins Ausland oder einen Hotelaufenthalt in Eilat am Roten Meer leisten. Die Kinder sind zuhause und müssen unterhalten werden. Und wenn beide Eltern, wie es meistens der Fall ist, arbeiten, wird es besonders schwer. Dafür gibt es die sogenannten „Keitanot“ (Sommerlager), das sind so um die drei Wochen lange Aktivitäten für Kinder, von morgens bis zum Mittag. Dadurch können beide Eltern weiter ihren Beruf nachgehen, denn wir Eltern haben keine zweimonatigen Ferien. Diese Sommer-Aktivitäten finden oft in den Schulen und Kindergärten statt, seit einiger Zeit werden sie sogar vom Staat teilweise unterstützt, für eine bestimmte Altersgruppe gibt es sogar Aktivitäten, wo die Eltern nicht mehr bezahlen müssen. Dieses Programm möchte man später auf weitere Altersgruppen ausweiten, aber das ist wie immer eine Frage des Budgets, es wird wohl noch eine Weile dauern. Im Rahmen dieser „Keitanot“ gehen die Kinder mal ins Schwimmbad, mal in den Vergnügungspark, es gibt Kurse, Fußballtrainingslager, Judo und viele andere Sportarten. Andere machen einen Workshop im Museum und noch vieles mehr. Diese „Keitanot“ beschäftigen die Kinder drei Wochen im Sommer, danach sind die Eltern wieder an der Reihe.

Video: Werbung eines Sommerlagers für Kinder in Afula und Nazareth Illit im Norden. „Die Eltern ruhen sich aus, die Kinder lächeln“, ist das Motto.

Und nun zurück vom Sommer in die Realität. Noch ist es nicht soweit. In der Redaktion arbeiten wir schon wieder intensiv an der nächsten Ausgabe unseres Magazins. Denn schon bald muss die Juli-Ausgabe in den Druck geschickt werden, so schnell vergeht die Zeit. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und friedlichen Montag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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