Iran: „Netanjahu führt die ISIS-Dschihadisten“

Im Iran wurde kürzlich ein Karikaturenwettbewerb abgehalten, bei dem sich die Karikaturisten über die sunnitischen Terroristen des Islamischen Staates (ISIS) lustig machten. Eine der Karikaturen stach besonders hervor: Dort sitzt der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem blutverschmierten Schwert auf einem Monster namens ISIS.

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Im Iran wurde kürzlich ein Karikaturenwettbewerb abgehalten, bei dem sich die Karikaturisten über die sunnitischen Terroristen des Islamischen Staates (ISIS) lustig machten. Eine der Karikaturen stach besonders hervor: Dort sitzt der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem blutverschmierten Schwert auf einem Monster namens ISIS (siehe Bild unten).

Anhand dieser Karikatur übermitteln die Schiiten im Iran, dass der jüdische Ministerpräsident Netanjahu ihre moslemischen Erzfeinde, die Sunniten, im Heiligen Krieg innerhalb der islamischen Welt anführt. Es wird suggeriert, Israel lenke die sunnitischen Terroristen in einen Krieg gegen die Schiiten.

Der iranischen Nachrichtenagentur IRNA zufolge wurden die Karikaturisten dazu aufgerufen, sich nur auf die „Verbrechen der Dschihadisten des Islamischen Staates“ zu konzentrieren. Der Vorsitzende des iranischen Karikaturenwettbewerbs, Muhammed Habibi, teilte IRNA mit, dass die Ausstellung aus den 800 eingereichten Karikaturen 280 ausgewählt hat. Die Beiträge kommen u.a. aus Ländern wie Brasilien, Australien und Indonesien. „Beteiligt haben sich auch berühmte Karikaturisten, die ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen unter Pseudonymen eingereicht haben“, erklärte Habibi.

Eine andere Karikatur zeigt ein grünes Monster, das wie eine Marionette von Israel und den USA gesteuert wird. Hinter den radikalen ISIS-Dschihadisten (Sunniten) steht versteckt Israel und Amerika, die die Sunniten als Kampfmittel gegen die Schiiten missbrauchen. Obwohl der Judenstaat Israel nichts mit dem Kampf innerhalb der islamischen Welt zu tun hat, wird Israel dennoch in das geistliche und geopolitische Chaos zwischen Schiiten und Sunniten hingezogen.

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