Schneider Aviel

MitgliederIch habe auch die Proportionalität verloren

Durch die neue Situation ist alles anders geworden. Wir sitzen zu Hause. Das Coronavirus stoppte unser alltägliches Leben.

Foto: Shutterstock

Wir haben die Proportionalität verloren. Das zuzugeben, wird vielen nicht leicht fallen. Wir arbeiten fleißig und wissen das Leben zu genießen, jeder auf seiner Art und Weise. Was unser Leben bestimmt, ist die Arbeit, Shopping, Urlaub, Reisen, Restaurants und alles, was unser Leben so lebenswert macht. Wir sind zu Sklaven eines üppigen Lebens geworden, sowohl im geistlichen wie auch im kulturellen Bereich. Wir haben oft alles als selbstverständlich betrachtet, als ob die Routine im Leben zur göttlichen Natur gehört.

Aber dann hat jemand die Handbremse gezogen und unsere Köpfe schlugen auf der Frontscheibe ein. Das Coronavirus stoppte unser alltägliches Leben. Viele haben das vorausgesehen, aber keiner konnte mit einem Zeigefinger auf den Moment tippen. Wir alle tippten eher auf einen weiteren  Krieg, der uns zusammenrütteln, uns wieder vereinigen und zum Ebenmaß zwingen würde. Von einem weltweiten Virus, der mit EL AL und anderen Fluggesellschaften ein Land nach dem anderen erobert, hätte keiner von uns geträumt. Dieser Virus terrorisiert Menschen. Er ist genau wie ein Selbstmordterrorist, den keiner wahrnimmt, bis er...

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