Hamas ruft zum Angriff auf israelische Zivilisten auf

Die Terror-Organisation möchte den bewaffneten Kampf gegen Juden in Judäa und Samaria eskalieren lassen.

von Israel Heute Redaktion |
Hamas Terroristen Foto: Hassan Jedi/Flash90

Die Terror-Organisation Hamas möchte den bewaffneten Kampf gegen Israel in Judäa und Samaria und den arabischen Stadtteilen Jerusalems verstärken und hat daher zu einer Eskalation der Angriffe auf Juden „in der besetzten Westbank“ aufgerufen. Das berichtete das Nachrichten-Portal Arutz 7.

Dem Bericht zufolge habe ein Sprecher der Hamas, Abd al-Latif al Qanoa, in diesem Zusammenhang die Palästinensische Autonomiebehörde dazu aufgefordert, die Sicherheits-Koordination mit Israel einzustellen. Dabei warnte er auch vor Vergeltungsmaßnahmen auf die Eskalation in Form von „Angriffen von Siedlern“ gegen Araber und ihrer Landwirtschaft und Häusern. Angriffe gegen die arabische Bevölkerung der Palästinensischen Autonomiebehörde seien eine „gefährliche Eskalation, die den Terror und Extremismus des Zionistenstaates“ zeige, so der Sprecher weiter.

„Das wilde Verhalten der Siedlerherden verlangt, dass wir mit allen Mitteln gegen sie vorgehen und grünes Licht für den Kampf gegen sie geben, um unsere Nation zu schützen“, sagte Al-Qanoa.

Angespornt von der Entscheidung der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes, Fatou Bensouda, mit der Untersuchung angeblicher israelischer Kriegsverbrechen in den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde zu beginnen, rufen die Terroristen nun zur Gewalt gegen israelische Zivilisten auf. Sie scheinen die Entscheidung des Strafgerichtshofes als Legitimation ihres Kampfes zu sehen.

So begrüßte Palästinenserchef Mahmud Abbas  am Freitag die Entscheidung aus Den Haag, dies sei „ein großer Tag für die palästinensischen Araber“. „Es ist ein historischer Tag, von nun an wird der Internationale Strafgerichtshof über alle Vorfälle informiert werden. Jeder durch die Besatzung verletzte Palästinenser kann eine Klage einreichen“, sagte Abbas.

Doch die Realität zeigt ein anderes Bild. Fast täglich kommt es in Judäa und Samaria zu Steinwürfen auf Busse und Autos der jüdischen Bevölkerung. Allein im Jahr 2018 gab es in Judäa und Samaria 2847 Steinwurf- und 338 Brandbomben-Attacken arabischer Terroristen gegen Juden. Nur eine sehr kleine Zahl dieser Vorfälle wird geahndet.

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