MitgliederGöttliches Dekret oder menschengemachte Krankheit?

Ansichten eines orthodoxen Rabbiners zu Covid, Thora und Wissenschaft

von Yossi Aloni |
Foto: Rabbi Zalmanovich

Ist die COVID-19-Epidemie ausgebrochen, weil Wissenschaftler mit manipulierten Viren zur biologischen Kriegsführung experimentierten? Oder ist COVID eine göttliche Strafe, etwa als Antwort auf die chinesische Gewohnheit, Fledermäuse zu essen, was in der Thora verboten ist? Rabbi Zalmanovich (Bild) aus der israelischen Ortschaft Mazkeret Batya, früher Oberrabbiner in Frankfurt/Main, nahm sich zu diesem Thema für uns Zeit:

 „Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass das Virus nicht aus einem Labor entwich, sondern von Fledermäusen auf den Menschen übergesprungen ist. Vielleicht gab es dieses Virus schon seit Anbeginn der Zeit, ohne seinem Wirt zu schaden. Seit das Virus jedoch auf den Menschen überging, kommt es bei einigen Befallenen zum systemischen Kollaps. Innerhalb eines Monats hat es sich von einem Ende der Welt bis zum anderen in einer globalen Epidemie ausgebreitet.

Manche Gläubige halten das Coronavirus für eine Strafe wegen des Verzehrs von unkoscherem Fleisch. Das Essen von nicht koscheren Tieren ist in der Thora verboten, weil es eine ökologische Störung verursacht....

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