„Die Hamas beschlagnahmt Baumaterialien, die dem Gazastreifen für zivile Sanierungen geliefert werden, für die Renovierung der unterirdischen Terrortunnel“, erklärt Israels Koordinator mit den palästinensischen Autonomiegebieten, General Yoav Poli Mordechai. Er wirft dem Hamasregime vor, ganze Lagerhäuser im Gazastreifen in Besitz genommen zu haben. „Der Hamas verhindert den Wiederaufbau des Gazastreifens, weil sie unter anderem Baumaterialen wie Zement, Eisen und Holz für ihre terroristischen Zwecke verwenden.“ Diese Äußerung machte General Mordechai nur wenige Stunden, nachdem Israels Verteidigungsminister Mosche Yaalon auf der Wirtschaftskonferenz Calcalist öffentlich betonte, dass die Hamas dem Waffenstillstand mit Israel verpflichtet sei.
„Die Hamas beschlagnahmt Holz von palästinensischen Holzhändlern in Gaza, was sie anstelle von Zement für den Wiederaufbau der Tunnel benutzt“, sagte Mordechai im israelischen Fernsehen. „In den letzten 12 Monaten hat Israel die Einfuhr von 1,7 Mio. Tonnen Baumaterial für den zivilen Wiederaufbau der Häuser und Infrastruktur über den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen hineingelassen.“
Der General kann sich der Aussage seines Verteidigungsministers nicht anschließen. Vor Ort und Stelle sieht er ein anderes Bild: „Wenn es nur auf die Hamas ankäme, so hätte die Hamas Israel täglich mit Raketen beschossen“. Die Hamas weiß was es bedeutet, Israel herauszufordern, und deswegen ist sie vorsichtiger, denn schließlich leben im Gazastreifen 1,5 Mio. Palästinenser. Selbst aus palästinensischen Quellen im Internet und über Telefongespräche mit Palästinensern im Gazastreifen geht hervor, dass sich die Hamas zuerst um ihren strategischen Wiederaufbau kümmert, bevor es dem Leid der eigenen Bevölkerung entgegenkommt. Mehr darüber in der nächsten Zeitschrift Israel Heute…




