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Freihandelszone zwischen Israel und Jordanien

Der Frieden zwischen Israel und Jordanien trägt Früchte.Im Landkreis Emek Ha-Ma’ajanot im Norden Israels nahe der Grenze zu Jordanien entsteht eine Freihandelszone, in der Jordanier und Israelis Handel miteinander treiben können, ohne dafür einen Pass und ein Visum zu benötigen.

Die Freihandelszone im Bau (Foto: Ministerium für regionale Zusammenarbeit)

Im Landkreis Emek Ha-Ma’ajanot im Norden Israels nahe der Grenze zu Jordanien entsteht eine Freihandelszone, in der Jordanier und Israelis Handel miteinander treiben können, ohne dafür einen Pass und ein Visum zu benötigen.

Nun werden die Infrastrukturen dafür bald fertiggestellt sein. Der israelische Minister für regionale Zusammenarbeit Zachi Hanegbi hat zusammen mit einer Delegation aus Jordanien, der israelischen Botschafterin in Jordanien, dem stellvertretenden Direktor des Außenministeriums sowie dem Vorsitzenden des Landkreises Emek Ha-Ma’ajanot den Ort der geplanten Freihandelszone mit dem Namen „Das Tor zum Jordan“ besucht, um sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten zu machen. Anschließend beriet man sich über die zukünftigen Aktivitäten des neuen Industriegebiets.

Minister Zachi Hanegbi (am Tisch 3. v.l.) beim Treffen mit der jordanischen Delegation (Foto: Ministerium für regionale Zusammenarbeit)

Bei seinem Besuch sagte der Minister: „Die Früchte des Friedens reifen vor unseren Augen durch eines der wichtigsten Projekte des Staates Israel und seiner Beziehungen mit Jordanien und anderen Ländern der Region. Der gemeinsame Handel zwischen Israel und Jordanien vergrößert sich immer mehr, wie wir es auch beim Projekt des Toten Meer-Kanals und weiteren gemeinsamen Projekten sehen können und zeigt uns das große Potential, das in der Normalisierung der Beziehungen zwischen den Ländern liegt. Israel ist bereit, mit allen benachbarten Ländern zusammenzuarbeiten, zugute der Bürger der Region und der Wirtschaft des gesamten Nahen Ostens.“

Die israelische Seite der Freihandelszone „Das Tor zum Jordan“ soll bis zur zweiten Jahreshälfte von 2018 fertiggestellt werden, gleichzeitig wird über dem Jordan eine Brücke gebaut, die die jordanische mit der israelischen Seite der Zone verbindet. Die Kosten des Projekts, dass tausende neue Arbeitsplätze schaffen wird, liegen bei 260 Millionen Schekel (ca. 65 Millionen Euro).

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Patrick Callahan

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