Erster Alijah-Tag

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein neuer israelischer Feiertag begangen, mit dem die Heimkehr von Juden nach Israel gewürdigt wird.

von Israel Heute Redaktion |
Neueinwanderer aus den USA
Neueinwanderer aus den USA Foto: Tomer Neuberg/Flash90

Der Alijah-Tag ist fortan immer am achten Tag des Monats Heschwan. Im zugehörigen Thora-Wochenabschnitt gebietet Gott Abraham, aufzubrechen und ins Gelobte Land zu ziehen.

Am Alijah‑Tag erfahren Schüler, welchen Beitrag Immigranten für Israel geleistet haben, die Knesset veranstaltet besondere Treffen, an der Residenz des Präsidenten, bei Armee und Polizei werden Zeremonien abgehalten. Es ist jedoch nicht nur ein Tag, an dem in die Vergangenheit geblickt wird, denn die Einwanderung nach Israel ist ungebrochen.

Besonders die Alijah aus Frankreich ist momentan ein wichtiges Thema. Von dort kommen derzeit die meisten israelischen Neubürger. Von den etwa 200.000 in Frankreich lebenden Juden beabsichtigen 43 Prozent, nach Israel auszuwandern. Für gut ausgebildete westliche Juden fehlen jedoch Arbeitsplätze, so dass die hohen Lebenshaltungskosten sie besonders hart treffen. Viele potentielle Einwanderer werden davon abgeschreckt und gehen deshalb nicht nach Israel.

Premierminister Netanjahu bekräftigte derweil auf einem Likud-Treffen: „Hauptzweck des jüdischen Staates ist die Erfüllung der biblischen Prophezeiungen über die Rückkehr der Vertriebenen aus dem Exil und die Sammlung der Juden in ihrem Heimatland. Das jüdische Volk kehrt ins Land Israel zurück und baut es wieder auf. Das ist ein Grund zum Feiern, für Alt- und Neubürger.“

 

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