Erneut Raketen aus dem Gazastreifen

Der erst vor einigen Tagen erreichte Waffenstillstand hat nicht lange gehalten. In der vergangenen Nacht ertönten im Grenzgebiet zum Gazastreifen mehrere Male die Sirenen, nachdem erneut Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgeschossen worden waren.

Video: Angriffe der israelischen Luftwaffe im Gazastreifen und Raketenabwehr (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Der erst vor einigen Tagen erreichte Waffenstillstand hat nicht lange gehalten. In der vergangenen Nacht ertönten im Grenzgebiet zum Gazastreifen mehrere Male die Sirenen, nachdem erneut Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgeschossen worden waren.

Die erste Raketenalarm ereignete sich gegen 0:39 Uhr in Sderot und weiteren Ortschaften der Umgebung. Das Abwehrsystem Iron Dome fing eine abgeschossene Rakete noch über dem Gazastreifen ab. Dies war der Beginn von einer ganzen Reihe von Raketenalarmen m Grenzgebiet zum Gazastreifen, die „Eiserne Kuppel“ fing einer weitere Rakete ab. Den letzten Alarm gab es gegen 3:15 Uhr.

Als Reaktion auf die Raketenangriffe griff die israelische Luftwaffe noch in der Nacht zehn Ziele der Hamas im Gazastreifen an. Darunter befanden sich Einrichtungen zur Lagerung und Herstellung von Waffen der Hamas. Während der israelischen Angriffe gab es erneut Raketenalarm und die Eiserne Kuppel fing eine weitere aus dem Gazastreifen abgeschossene Rakete ab. Heute früh griffen Flugzeuge der israelischen Luftwaffe fünf weitere Ziele der Hamas im nördlichen Gazastreifen an.

Seitens der israelischen Armee wurde betont, dass die Hamas als einzige Verantwortliche für das Geschehen im Gazastreifen angesehen werde. „Sollte die Hamas weiterhin den Weg des Terrors wählen anstatt die Probleme der Bürger des Gazastreifens zu lösen, wird sie einen hohen Preis dafür zahlen“, warnte ein israelischer Armeesprecher.

Mittlerweile wurde die israelische Bevölkerung im Grenzgebiet zum Gazastreifen aufgerufen, ihren Alltag fortzuführen. Der Unterricht in den Kindergärten und Schulen findet heute wie normal statt.

Feuerdrachen aus dem Gazastreifen richten große Schäden an

Nicht nur die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen lassen die Bevölkerung im Süden nicht zu Ruhe kommen. Gegen die sogenannten Feuerdrachen, die nach wie vor auf israelische Felder geflogen werden und Schäden in Millionenhöhe verursachen, hat man noch immer kein wirksames Mittel gefunden. Am vergangenen Wochenende sorgten die Drachen aus dem Gazastreifen zu einer Reihe von Bränden. Insgesamt 12 Löschmannschaften und vier Löschflugzeuge der Feuerwehr waren an der Löschung der Brände beteiligt. EIn besonders großes Feuer gab es im Naturreservat Karmiya. Es wird geschätzt, dass etwa ein Drittel der Fläche des Naturreservats den Flammen zum Opfer gefallen ist, 30 Hektar.

Feuer in Karmiya

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