Ein fröhliches prophetisches Neues Jahr!

Heute ist der wahre, biblische Neujahrstag, und er hat in diesem Jahr an Bedeutung gewonnen

Ein fröhliches prophetisches Neues Jahr!
Yossi Zamir/Flash90

Die jüdische Geschichte ist durchzogen von Tragödien und tragischen Ereignissen. Moshe Rabbenus (Moses) Flüche aus dem 5. Buch Mose drehen sich um Dürre, Hungersnot, Krieg, Krankheiten und Plagen. „Bei euch werden sich die gleichen Seuchen ausbreiten wie bei den Ägyptern. Alle Leiden, vor denen ihr euch fürchtet, werden euch ständig plagen.“ (5.Mo. 28,60). Zu den aktuellen Ereignissen unserer Zeit lassen sich also durchaus Parallelen ziehen. Und wir sollten uns immer wieder dessen bewusst sein: Erkennt, dass ich Gott bin! Ich stehe über den Völkern; ich habe Macht über die ganze Welt.“ (Ps. 46,11-12)

 

Heute ist das wahre jüdische Neujahr

In der Bibel ist lediglich von einem Jahresbeginn die Rede, dem Rosch HaSchana (wörtlich: Kopf des Jahres). Mose zufolge ist das jüdische Neujahr nicht im Herbst sondern im Frühling: „Noch in Ägypten sagte der Herr zu Mose und Aaron: Dieser Monat soll für euch von nun an der erste Monat des Jahres sein.“ (2.Mo. 12,1-2). Die Rabbiner haben das Fest später verschoben, um es auf den heidnisch-babylonischen Kalender abzustimmen. Doch des Herrn Zeiten und seine Feste gelten noch immer: „Dies sind die heiligen Feste, an denen sich das ganze Volk zu meiner Ehre versammeln soll.“ (3.Mo. 23,2). Sie sind Teil seiner unwiderruflichen Bestimmung Israels, Teil seines unveränderlichen Geschenks an die Juden (siehe Römer 11,29).

Das jüdische Neujahr fällt dieses Jahr auf den 25. März. Es ist ein ganz besonderes Datum, an dem sich sechs historische Ereignisse von großer Bedeutung zugetragen haben:

Das Wasser der Sintflut legte sich

„Im 601. Lebensjahr Noahs, am 1. Tag des 1. Monats, war das Wasser abgeflossen. Noah entfernte das Dach vom Schiff und hielt Ausschau. Tatsächlich – das Wasser war verschwunden!“ (1.Mo. 8,13)

Die Stiftshütte wurde errichtet

„ Am 1. Tag des 1. Monats sollst du das heilige Zelt errichten.“ (2.Mo. 40,2) „Am 1. Tag des 1. Monats, ein Jahr nachdem die Israeliten Ägypten verlassen hatten, wurde das heilige Zelt errichtet. (Vers 17)

 Reparatur und Weihung von Solomons Tempel

„Schon in seinem 1. Regierungsjahr, im 1. Monat des neuen Jahres, ließ er die Türen des Tempels öffnen und ausbessern.“ (2.Chr. 29,3) „Am 1. Tag des 1. Monats hatten sie mit der Tempelreinigung begonnen, und nach einer Woche waren sie in der Vorhalle angelangt.“ (Vers 17)

Esra beginnt seine Reise von Babylonien nach Jerusalem

„Sie verließen Babylonien am 1. Tag des 1. Monats und erreichten Jerusalem am 1. Tag des 5. Monats. Weil Gott ihnen geholfen hatte, waren sie so schnell vorangekommen.“ (Esra 7,9)

Haman warf Lose (Purim), um zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die Juden getötet werden sollten

„Im 12. Regierungsjahr von König Xerxes, im 1. Monat, dem Monat Nisan, ließ Haman das Los werfen, das auch »Pur« genannt wurde. Er wollte herausfinden, welcher Zeitpunkt am besten geeignet sei, um seinen Plan durchzuführen.“ (Esther 3,7)

Hesekiel empfängt die Verheißung des Herrn über Ägyptens Niedergang

„Im 27. Jahr unserer Verbannung, am 1. Tag des 1. Monats, empfing ich wieder eine Botschaft vom Herrn.“ (Hesekiel 29,17)

 

 

Prophetische Signifikanz dieser Ereignisse

Den oben genannten Ereignissen fällt an diesem Tag eine erlösende Signifikanz zu:

  • Es ist das biblische Neujahr. Israels religiöses und säkulares Jahr beginnt an diesem Tag.
  • Es kennzeichnet das Ende des Urteils über dieses Planeten (Sintflut)
  • Verkündigung der Errichtung der Stiftshütte – der sühnende Weg zu Gott war offen
  • Es wird gefeiert durch das Blasen der Trompeten (4.Mo. 10,10) – der vermittelte Weg zu Gott war offen
  • Es markiert denn Einzug in das Verheißene Land (1. Chr. 12,15), der Tag der nationalen Berufung Israels
  • Der Anfang der Instandsetzung durch die Juden mithilfe von Esra
  • Hamans dämonischer Plan – eine Fälschung des Feindes bezüglich dieses heiligen und erlösenden Tages

 

Kampf der Titanen

Auf einige von uns wirkt es widersprüchlich, ja sogar schockierend, wenn man realisiert, dass der Gott Jakobs Anspruch auf den jüdischen Kalender erhebt, als sei es sein eigener. Sein Neujahr ist der erste Aviv (Frühling), ganz egal, wann der Rest der Menschheit seine eigenen Neujahre feiert. Ein Großteil der modernen Juden feiert heute einen rabbinisches (aber nicht biblisches) Neujahr.

Die Namen der Monate in unserem westlich gregorianischen Kalender basieren auf griechischen oder römischen Göttern bzw. Dämonen. So wird beispielsweise März abgeleitet von Mars, dem Gott des Krieges; Januar stammt von Janus, dem Gott des Anfangs und der Veränderung etc. Unsere Wochentage wurden nach nordischen Göttern (sprich: Dämonen) benannt: Mittwoch nach Wodin, Donnerstag nach Thor, Freitag nach Frigga usw.

Das biblische Neujahr gibt uns eine große Möglichkeit, auch im Hinblick auf unserer Zukunft noch einmal mit unseren Traditionen neu zu starten.

Wenn der Messias Jeschua zurückkehrt, wird die ganze Welt dem hebräischen Kalender folgen. Hesekiel 45,18 sagt einen zukünftigen Festtag Jerusalems am ersten Aviv voraus, während Sacharja 14,16-19, 8,18-19 und Jesaja 66,23 zeigt, dass die ganze Erde dem jüdischen Kalender folgt. Griechische, römische und nordische Titanen werden alle das Knie beugen und bekennen, dass der Messias Jeschua und seine Zeiteinteilung über die ganze Erde herrschen (Jesaja 45,23; Philipper 2,10-11).

Die wunderbaren Verheißungen Gottes

Während die Welt erschüttert wird und wir in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, möchte Gott, dass wir uns auf die Tatsache konzentrieren, dass Er in Wahrheit die Kontrolle hat, wenn Er liebevolle Korrektur und gerechte Disziplin auf diesen missratenen Planeten bringt. „Gott hat dieses Kind dazu bestimmt, die Israeliten vor die Entscheidung zu stellen: ob sie zu Fall kommen oder gerettet werden. Durch ihn setzt Gott ein Zeichen, gegen das sich viele auflehnen werden. So zeigt er, was in ihrem Herzen vor sich geht.“ (Lukas 2,34-35) „Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.“ (Joh. 1,5) „Er kam in seine Welt, aber die Menschen wiesen ihn ab. Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ (Joh. 1,11-12)

Wie sollen wir nun beten?

  • Lasst uns beten, dass Gott den Gläubigen überall Offenbarung und Ausrichtung auf seine Zeit und seine Jahreszeiten bringt (Daniel 2,21; 1. Mose 1,14-18).
  • Betet für die Heilung und Rettung vieler Coronavirus-Kranker
  • Betet um übernatürliche Gaben der Heilung, damit sie auf der Erde durch betende Gläubige zunehmen
  • Betet um göttliche Strategien zur Vorbereitung auf weitere Erschütterungen und Chancen, die noch kommen werden
  • Betet für die Aufstellung Hesekiels prophetischer jüdischer Armee

Ihre Gebete und Ihre Unterstützung ermutigen uns und sind die praktische Befähigung Gottes für uns in der Arbeit, zu der er uns berufen hat.

 

Mit freundlicher Genehmingung von David’s Tent

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