Ehemaliger 14-jähriger palästinensischer Selbstmord-Attentäter deckt alles auf

Nach fast einem Jahrzehnt im Gefängnis sieht er den Konflikt in einem anderem Blickwinkel und ist entschlossen, ein normales Leben zu führen.

von David Lazarus |
Foto: IDF Sprecher

Am 24. März 2004 rannte ein 14-jähriger palästinensischer Jugendlicher mit einem 8 kg schweren Sprengstoffgürtel, die Zündvorrichtung in der zitternden Hand haltend, auf eine Gruppe von Soldaten an einem Kontrollpunkt in der Nähe von Nablus zu. Nur wenige Meter von den Soldaten des 202. Fallschirmjäger-Bataillons entfernt blieb der Junge plötzlich stehen und hob unter den wachsamen Augen zahlreicher IDF-Scharfschützen verängstigt die Hände in die Höhe. Die Bomben-Entschärfungs-Squad schickte dem Jungen einen Roboter mit einer Schere, mit welcher er die Sprengweste von seinem Körper schneiden konnte. Dann wurde er von Soldaten in Sicherheit gebracht, während der Roboter die starke Bombe in einer mächtigen Explosion detonierte.

„Der Sprengstoffjunge“, wie er in der israelischen Presse genannt wurde, heißt Hussam Abdu, und verbrachte neun Jahre in einem israelischen Gefängnis, weil er einen Selbstmordanschlag unternehmen wollte. „Ich war gekommen, um mich in die Luft zu sprengen“, sagte der Junge zu den Beamten, „für 100 Schekel und das Versprechen von Sex.“

Jetzt, 15 Jahre später, sprach Abdu mit Mako, einem bekannten israelischen Nachrichtensender, um seine Geschichte zu erzählen, und wie das Leben in einem israelischen Gefängnis sein Leben veränderte.

„Mein ganzes Leben hat sich seitdem verändert“, sagt Abdu. „Ich hatte solche Angst. Ich war nur ein kleiner Junge und wusste nicht, was ich tat. Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich das nie getan“, sagt der 30-jährige Abdu.

Abdu begreift jetzt, dass die palästinensische Terrorgruppe Al Aksa Brigaden ihn einer Gehirnwäsche unterzogen hatte, damit er so etwas Schreckliches tun konnte. Nach 9 Jahren in einem israelischen Gefängnis wurde er freigelassen und traf die klare Entscheidung, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen und ein neuer, besserer Mensch zu werden. Heute betreibt der „Sprengstoffjunge“ einen kleinen Coffeeshop auf dem freien Markt in Nablus, sorgt für seine Familie und dankt Gott jeden Tag dafür, dass er von den israelischen Soldaten gefangen genommen wurde, bevor er sich und andere in die Luft sprengen konnte.

Trotzdem lebt Abdu immer noch mit dem grausamen Zynismus der palästinensischen Terrorgruppen, die einen Jungen davon überzeugt haben, Selbstmord zu begehen, wodurch er andere Menschen ermordet. „Ich habe ihnen gesagt, dass ich mich selbst opfern will“, sagte er, „aber ich war noch sehr jung. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was ich tat. Es war für mich wie ein Spiel“, sagt er.

Abdu gibt jetzt zu, dass das, was er getan hat, falsch war und er nicht nachvollziehen kann, wie Menschen ein so junges und verwirrtes Kind dazu anstiften konnten, es in den Tod zu schicken. „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich diesem kleinen Jungen sagen, er solle zu seiner Familie, seiner Mutter, seinem Vater und zu seinem Zuhause zurückkehren und ein normales Leben führen, und nicht diese grausamen Dinge tun, die böse Menschen von ihm verlangen“, sagt er.

„Es wäre besser für uns alle, Juden wie Araber, wenn wir lernen könnten, zusammenzuleben“, glaubt er, der als Jugendlicher dazu erzogen wurde, Juden zu hassen und zu töten. Er sagt anderen jungen Leuten in Nablus, dass es ein großer Fehler ist, wenn man sich und andere für die palästinensischen Terrorgruppen töten möchte.

Es brauchte 9 Jahre in einem israelischen Gefängnis, 15 Jahre in einer Familie, bis Abdu eine andere Perspektive auf das Leben und den israelisch-palästinensischen Konflikt einnehmen konnte.

Die neue Generation palästinensischer Jugendlicher wird jedoch von der Hamas und der PLO immer noch mit denselben Methoden indoktriniert; die Kinder werden immer noch einer Gehirnwäsche unterzogen; damit sie glauben, dass das Töten von Juden, auch wenn sie sich selbst dabei töten müssen, notwendig und ehrenhaft ist. „Wir werden alle Juden töten“, sagte ein 13-jähriger Junge, der viele der neuen Generation der palästinensischen Kinder vertritt. „Es ist nur eine Frage der Zeit und der Gelegenheit, bis wir sie alle töten“, erklärte er zuversichtlich, während eine Gruppe seiner Freunde applaudierte.

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