MitgliederDie Ukraine und der Holocaust

Wir dürfen unser Mitgefühl für die ukrainischen Opfer der russischen Aggression nicht unterdrücken, aber kann man ihre gegenwärtige Tortur von der schrecklichen antisemitischen Vergangenheit der Ukraine trennen?

| Themen: Holocaust, Ukraine
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Einer von vier Juden, die im Holocaust umkamen, starb in der heutigen Ukraine. Und zwar nicht in den industriellen Vernichtungslagern der Nazis, sondern durch die einheimische Bevölkerung. Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Anmerkung: Die Katastrophe, die Ende Februar 2022 über die Köpfe des ukrainischen Volkes hereinbrach und die nach wie vor Millionen von Menschen ins Verderben stürzt, ohne dass ein Ende in Sicht ist, kann nicht teilnahmslos zur Kenntnis genommen werden. Tag und Nacht füllen die Bilder und Geräusche von Tod, Vertreibung und Zerstörung unsere Bildschirme und schmerzen unsere Herzen. Mit diesem Artikel soll dieses Leid in keiner Weise geschmälert oder die verzweifelte Bosheit dahinter entschuldigt werden. Vielmehr soll er eine biblische Sicht des Konflikts vermitteln, der zwar bisher vor allem das ukrainische und russische Volk getroffen hat, aber auch einen Großteil der Menschheit in Angst und Schrecken versetzt hat.

Am Mittwochabend begann der Jom HaShoa, der Holocaust-Gedenktag 2022 in Israel; ein Tag, den alle gewissenhaften Heidenchristen mit tiefer Scham und verstärkter Entschlossenheit begehen sollten: Scham für die unaufhörliche Verfolgung der Juden durch die Christenheit, die im Holocaust gipfelte. Und mit der festen Entschlossenheit, angesichts von Antisemitismus, Anti-Israelismus und Anti-Zionismus nie wieder zu schweigen.

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