Noch verstörender jedoch ist die Art und Weise, wie Regierung und Justiz mit Opfern und Terroristen umgehen. Folgende Beispiele können dabei helfen, einen besseren Einblick in diese Thematik zu bekommen.
Im Juni 2016 drang der 17-jährige Muhammad Tarayra aus dem Dorf Bani Naim in das Haus der Familie Ariel in Kiriat Arba ein und erstach die 13-jährige Hallel. Tarayra wurde von zu Hilfe eilenden Nachbarn erschossen. Drei Monate später wurde sein Haus zerstört – so hätte es zumindest sein sollen.
Stattdessen verfügte der Oberste Gerichtshof, dass nur eine Etage zu demolieren sei, die andere Etage blieb fast ganz intakt. Den Richtern widerstrebte aus „humanitären Erwägungen“, nämlich weil Tarayras jüngere Brüder auch in dem Haus wohnen, die angeblich nicht involvierte Familie des Terroristen zu bestrafen. Sie entsprachen damit einer Bitte der Familie, die durch umstürzlerische israelische Anwälte vertreten wurde und aus europäischen Ländern bezahlt wurden.
Eine Woche zuvor war Tarayras Schwester Lara aus dem Gefängnis entlassen worden. Die „Unbeteiligte“ hatte sich dabei filmen lassen, wie sie...
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