Die Geschichte lügt nicht, Menschen ja

Pünktlich zum israelischen Unabhängigkeitstag und kurz vor den Feiern des 50. Jahrestages der Wiedervereinigung Jerusalems stimmte die UNESCO erneut über eine anti-israelische Resolution ab. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass für die Bibel keine Verjährungsfrist gelte. Damit können die westlichen Staaten nichts anfangen, die arabischen Länder jedoch um so mehr.

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(Foto: Nati Shohat/Flash90)

„Eine Verjährungsfrist gilt für die Bibel nicht“, sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu während des Bibelquiz, der jedes Jahr am Unabhängigkeitstag in Jerusalem stattfindet. „Was die Bibel mehr als alles andere charakterisiert, ist der Erneuerung. Jede Generation findet die passenden Antworten für die Herausforderungen in seiner Zeit und jede Generation fügt etwas Neues dem hinzu, was unsere biblischen Helden begonnen haben.“ Als der 16-Jährige Sagiv Lugassi aus Nordgaliläa, das Bibelquiz gewonnen hat (als erste nichtreligiöser Jude seit 30 Jahren), beschloss die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur UNESCO erneut eine anti-israelische Resolution: „Israel ist nicht die rechtmäßige Souveränität über Jerusalem, sondern eine Besatzungsmacht in Jerusalem.“ Dafür stimmten 22 Mitgliedstaaten, zehn stimmten dagegen und 23 entnahmen ihrer Stimmen, darunter Spanien, Indien und Frankreich. Schweden war der einzige westliche Staat, der für die Abstimmung gegen Israel stimmte. Die USA, Griechenland, Deutschland, Italien, Holland und Großbritannien gehörten zu den Ländern, die dagegen stimmten. Diese UNESCO-Abstimmung ereignete sich pünktlich und mit voller Absicht als Zeichen gegen Israels Jubiläumsfeiern der 50-Jährigen Wiedervereinigung Jerusalems im nächsten Monat. Israel heute wird via Stream Video eine Livesendung über die Befreiung Jerusalems und der jüdischen Tempelmauer auf seiner Facebookseite und auf Gott24.tv senden. Mehr darüber in den nächsten Tagen!

Wenn ein israelischer Staatsmann wie Netanjahu öffentlich sagt, dass für die Bibel keine Verjährungsfrist gilt und Gottes Wort auch in dieser Generation und in diesen Tagen gültig ist, so weiß die westliche Politik nichts damit anzufangen. Aus ihrer Ansicht redet Netanjahu in einem biblisch-extremen Code, der nicht in das politische Verständnis westlicher Politiker passt, erst recht als Staatschef der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Wer Netanjahus und Israels Linie jedoch sehr gut versteht, sind die arabischen Länder, denn auch sie beziehen sich mit ihrer politischen Agenda auf ihre heilige Schrift, den Koran. Diese ziehen die christlichen Weststaaten in einen politischen Wirbel, nur um der Bibel gegenüber dem Koran in Bezug auf Israel und Jerusalem Unrecht zu tun. Die Geschichte lügt nicht, Menschen ja. Jeder Mensch mit Verstand und jeder Historiker mit Integrität weiß, dass in Jerusalem einmal der erste und zweite jüdische Tempel gestanden hat. In Israel kenne ich keinen, der die osmanische Herrschaft zwischen 1517 bis 1917 verleugnet, nur weil sie Moslems waren. Keiner verleugnet, dass über die Geschichte hinweg auch Moslems in der Stadt gelebt haben. Doch unter fremder Herrschaft wurde Jerusalem niemals zur Hauptstadt eines fremden Volkes nominiert.

In der Geschichte war Jerusalem nun mal nur die Hauptstadt einer jüdischen Nation und niemals eines anderen Volkes. Das beweist die Geschichte, passt aber nicht den Palästinensern und den arabischen Ländern. Wer Jerusalem politisch relevant machte, war die Rückkehr des jüdischen Volkes im 19. Jahrhundert, sowie die Staatsgründung Israels im Jahr 1948. Ohne dies wäre um Jerusalem kein internationaler Streit ausgebrochen. Ich wage auch zu behaupten, dass sich in diesem Fall kein fremdes Volk um Jerusalem gerissen hätte, diese heute als Hauptstadt zu beanspruchen. Aber wegen der jüdischen Existenz im Land, wird Jerusalems jüdische Vergangenheit kontinuierlich bezweifelt und angegriffen. Dagegen sagte Israels Erziehungsminister Naftali Bennett gestern im Rahmen des Bibelquiz, dass Israels 69. Unabhängigkeitstag wie ein weiteres Kapitel der Bibel sei. „Nur mit einem historischen Rückblick können wir uns mit den Herausforderungen der Zukunft befassen. Wir wollen ein Königreich sein, das moralisch, geistlich, intellektuell, träumend und kreativ ein Licht für die Nationen ist“. Dazu gehört auch Jerusalem und das will UNESCO & Co. nicht verstehen.

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