Der 25 Meter Radius

Kommandeure, die in der sogenannten Westbank dienen, haben sich in den letzten Tagen mit ihren Soldaten ausgiebig zum Fall Hebron auseinandergesetzt. Es gab klärende Gespräche, Anweisungen und Diskussionen.

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Kommandeure, die in der sogenannten Westbank dienen, haben sich in den letzten Tagen mit ihren Soldaten ausgiebig zum Fall Hebron auseinandergesetzt. Es gab klärende Gespräche, Anweisungen und Diskussionen. Man spricht von einem moralischen und legalen Fehler des 19-jährigen Soldaten in Hebron. Seine Tat entspreche nicht den Richtlinien der Armee.

Diese legen fest, dass Soldaten einen Mindestabstand von 25 Metern zu potentiellen Selbstmordattentätern mit Sprengstoffgürteln einhalten müssen. Zusätzlich müssen hinzukommende Personen gewarnt werden, sich dem Terroristen nicht zu nähern. Der Gürtel könnte selbst dann explodieren und nahestehende Personen verletzen, wenn auf den Terroristen geschossen werde.

In Kurs für Kampfsanitäter lernen die Soldaten, dass eine Kugel, die in den Körper eindringt, aus einer anderen Stelle wieder austreten kann und potentiell auch den Sprengstoffgürtel zur Explosion bringen kann. Dies kann möglicherweise auch dann passieren, wenn in den Kopf geschossen wird. Der inhaftierte Soldat hatte an diesem Kurs teilgenommen.

„Wir wiederholen diese Regeln in den Vorgesprächen vor Operationen immer wieder“, versicherte ein Soldat der Brigade. „Die Kommandeure sagen uns, dass es besser ist, den Terrorist zu neutralisieren ohne ihn zu töten, um noch Informationen erhalten zu können und natürlich auch solche Situationen wie diese von Hebron zu vermeiden.“

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