Das wirkliche Ziel des Auftritts von Netanjahu

Anstatt etwas Neues zu bringen, stellte Netanjahu bei seiner Präsentation diejenigen bloß, die nichts bezüglich der iranischen Lügen unternehmen.

Das wirkliche Ziel des Auftritts von Netanjahu

Minsterpräsident Netanjahus gestrige Präsentation der iranischen Dokumente, die der Mossad aus dem Iran geschmuggelt hatte, wurde besonders von den europäischen Staaten relativ gleichgültig aufgenommen. Viel Neues sei bei der Präsentation von Netanjahu nicht dabei gewesen, sagten Stimmen in Europa und auch den USA. Es sei bekannt gewesen, dass der Iran an Atomwaffen interessiert gewesen war.

US-Präsident Trump scheint sich besonders blamiert zu haben, nachdem er vor Netanjahus Auftritt gesagt hatte, der israelische Regierungschef habe neue und überzeugende Beweise bezüglich der iranischen Einhaltung, oder Nichteinhaltung, des Atom-Abkommens.

Tatsache ist jedoch, dass Netanjahu gar nicht vorhatte, neue Informationen zu liefern.

Und genau das könnte des eigentliche Ziel von der beeindruckenden Show von Benjamin Netanjhau gewesen sein. Nun weiß die ganze Welt, dass alle schon früher wussten, dass der Iran lügt. Netanjahu zwang diejenigen, die so sehr an dem Atomabkommen hängen, zuzugeben, dass sie wussten, dass der Iran lügt und dass sie nur wenig oder gar nichts dagegen unternommen hatten.

Die europäische „Außenministerin“ Federica Mogherini besteht darauf, dass trotz der wahren Tatsachen, die Netanjahu präsentierte, das unterzeichnete Atomabkommen der beste Weg sei, den Iran wenigstens kurzfristig vor dem Erlangen von Atomwaffen abzuhalten.

Was Staatsleute wie sie nicht sehen wollen, ist, dass diese Art der Verharmlosung schon früher ausprobiert wurde und oft zu verheerenden Ergebnissen führte.

Damals glaubten auch die klügsten Köpfe der internationalen Gemeinschaft, dass sie Adolf Hitler und seine Nationalsozialisten durch fehlerhafte Abkommen in Schach halten könnten. Das hat damals nicht funktioniert, milde ausgedrückt. Und es gibt keinen Grund zu glauben, dass es jetzt mit dem Iran funktionieren wird.

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