Christen aufgepasst: Bei Israels Wiederherstellung geht es nur um Gott

Ist den Kirchen, die sich gegen die Wiederherstellung Israels aussprechen, nicht klar, dass sie sich gegen die Heiligung des Namens Gottes stellen? So steht es in der Bibel.

| Themen: Christen, Bibel
Spirituell gesehen ist es nicht ratsam, sich der Wiederherstellung Israels zu widersetzen, denn damit stellt man sich gegen die Heiligkeit des Namens Gottes. Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Ja, Gott liebt die Nation Israel “um der Vorväter willen” (Rö. 11,28) und betrachtet sie als “seinen Augapfel” (Sach. 2,8). Aber bei der modernen nationalen Wiederherstellung der Juden, die sich im Staat Israel manifestiert, geht es in erster Linie um Ihn und die Wiederherstellung der Heiligkeit Seines Namens unter den Völkern.

Schon früh in der Bibel sehen wir, wie Mose den guten Namen des Herrn ausnutzt, um den Allmächtigen zu überzeugen, die rebellischen Israeliten zu verschonen.

Aber Mose flehte den Herrn, seinen Gott, an und sagte: “Herr, warum entbrennt dein Zorn gegen dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast?  Warum sagen die Ägypter: ‘Mit böser Absicht hat er sie herausgeführt, um sie auf den Bergen zu töten und vom Erdboden zu vertilgen’?” (2.Mo. 32:11-12)

Mose wusste, dass Gottes seinen Namen erheben und unter den Völkern bekannt machen wollte (2. Mose 9,16).

Keine Stelle zeigt dies deutlicher als Jesaja 48,9-11, wo es heißt:

“Um meines Namens willen zögere ich meinen Zorn hinaus; um meines Lobes willen halte ich ihn für dich zurück, damit ich dich nicht ausrotte. Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht wie Silber; ich habe dich im Schmelzofen der Trübsal versucht.

“Um meinetwillen, um meinetwillen tue ich es, denn wie sollte mein Name entweiht werden? Meine Herrlichkeit will ich keinem anderen geben.”

Und diese Stelle sagt auch sehr deutlich, warum Gott Israel nicht für immer im Exil lassen konnte, nachdem er es zu seinem besonderen Besitz (5.Mo. 7,6) und Erbe (5.Mo. 32,9) erwählt hatte.

Was würden die Völker sagen?

Es würde sicherlich einen schlechten Eindruck auf seinen Namen machen, wenn Israel auf ewig verstoßen würde. Dies stellt schon den christlichen Begriff der “Ersatztheologie” infrage. Wenn Gott in Israel eine schlechte Wahl getroffen hat oder letztlich nicht in der Lage war, aus seinem Volk das zu machen, was er ursprünglich beabsichtigte, dann sagt das nicht viel über ihn als allmächtige und allwissende Gottheit aus.

Gerade um solchen Unsinn zum Schweigen zu bringen, hat Gott seine Verheißungen wahr gemacht, hat er der ganzen Welt überdeutlich vor Augen geführt, dass er den Bund hält, indem er die dürren Gebeine Israels wieder zum Leben erweckte und damit die Heiligkeit seines Namens wiederherstellte.

Das Wort des Herrn kam zu mir: “Menschensohn, als das Haus Israel in seinem eigenen Land lebte, verunreinigten sie es durch ihre Wege und ihre Taten. … Da schüttete ich meinen Zorn über sie aus … Ich zerstreute sie unter die Völker … Als sie aber zu den Völkern kamen, entweihten sie meinen heiligen Namen, wo immer sie hinkamen, weil man von ihnen sagte: ‘Das ist das Volk des Herrn, und doch mussten sie aus seinem Land wegziehen.'” (Hesekiel 16-20)

Es ist nicht so, dass Israel ins Exil ging und den Namen Gottes verfluchte. Aber allein die Tatsache, dass sie auf diese Weise bestraft werden mussten, nachdem sie eine so innige Beziehung zu ihm gehabt hatten, war eine Verunreinigung seines Namens.

Der Herr hatte jedoch Sorge um seinen heiligen Namen.

“Darum sage zum Haus Israel: So spricht Gott der Herr: Nicht um deinetwillen, Haus Israel, will ich handeln, sondern um meines heiligen Namens willen … Ich will die Heiligkeit meines großen Namens rechtfertigen, der unter den Völkern entweiht worden ist … Und die Völker werden erkennen, dass ich der Herr bin, spricht Gott der Herr, wenn ich durch dich meine Heiligkeit vor ihren Augen rechtfertige.” (Hesekiel 22-23)

Haben Sie den letzten Teil verstanden?

Der Herr, der Gott des Himmels und der Erde, hat beschlossen, seinen heiligen Namen durch die Wiederherstellung Israels zu rehabilitieren.

Das ist es, worum es geht. Und das steht alles in der Heiligen Schrift, schwarz auf weiß gedruckt. Umso erstaunlicher ist es, dass es immer noch vermeintlich bibelgläubige Kirchen gibt, die sich aktiv gegen diese wunderbare Wiederherstellung stellen, indem sie sich den weltlichen Bemühungen einer Delegitimierung des jüdischen Staates anschließen.

Die Argumente, dass der Staat Israel unvollkommen ist und Verbrechen begeht (auch wenn die Anschuldigungen in der Regel übertrieben oder falsch sind), sind vom geistlichen Standpunkt aus gesehen irrelevant. Hier geht es nicht um die Würdigkeit Israels. Es geht um Seinen Namen. Die Bibel könnte in diesem Punkt nicht deutlicher sein.

Ich denke, es wäre ratsam, sich eine neue Gemeinde zu suchen, wenn Ihre auf der falschen Seite dieser Debatte steht.

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