Bewohner von Amona beziehen neue Siedlung Amichai

Nach 14 Monaten des Wartens ist es endlich soweit. Heute werden 30 Familien, die aus ihrer Siedlung Amona im Februar 2017 evakuiert wurden und seitdem in einer Herberge in Ofra untergekommen waren, in die neue Siedlung Amichai ziehen, wo ein neues Zuhause auf sie wartet.

Bild: Eines der mobilen Häuser in Amichai (Foto: Landkreis Binjamin)

Nach 14 Monaten des Wartens ist es endlich soweit. Heute werden 30 Familien, die aus ihrer Siedlung Amona im Februar 2017 evakuiert wurden und seitdem in einer Herberge in Ofra untergekommen waren, in die neue Siedlung Amichai ziehen, wo ein neues Zuhause auf sie wartet.

Schon gestern trafen einige der Familien in Amichai ein, um ihre neuen Häuser zu beziehen. Heute wird die neue Siedlung unter Anwesenheit des Landkreisvorsitzenden von Binjamin offiziell eingeweiht werden. Es handelt sich um die erste offiziell in Judäa und Samaria gegründete Siedlung seit 25 Jahren.

Nach den Pessach-Feiertagen werden 15 weitere Familien in Amichai erwartet. Später sollen dort 1100 Familien leben.

Das Nachrichtenportal Arutz Sheva hat heute über einen Besuch in der neuen Siedlung berichtet. Sie besuchten die Familie Nazri in ihrem neuen Zuhause. „Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns“, sagte Yehoyada Nazri. „Ohne unseren Glauben, dass wir es schaffen werden und eine neue Siedlung und das neue Haus bekommen werden, hätten wir nicht durchgehalten. In den letzten Nächten konnte ich nicht mehr schlafen, ich bin so aufgeregt wie vor der Geburt eines neuen Babys.“

Die neue Siedlung Amichai

Das Pessachfest werden die Familien in ihren neuen Zuhause feiern. Es wir ein ganz besonderer Seder-Abend werden, denn seit einem Jaht und zwei Monaten haben wir nicht zusammen gesessen und wir warten darauf, am Festtagstisch zu sitzen“, sagte Nazri. „Ich hoffe, dass bald die permanenten Häuser gebaut, das Land besiedelt und hunderte von weiteren Häusern gebaut werden.“

„Amona wird bei uns bleiben, 20 Jahre des Lebens ziehen mit uns hierher. Aber wir schauen in die Zukunft und bedanken uns bei all den Mitgliedern von Bnei Akiba, die ihre Zeit geopfert haben, um uns zu helfen. Das ist ein Teil der Umarmung, die wir von Menschen aus ganz Israel bekommen haben.“

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