„Solange in Washington Barack Obama regiert, wird in Jerusalem nicht gebaut!“ Nissan Slomiansky, Knessetabgeordneter der nationalreligiösen Siedlerpartei, beharrt darauf, dass Benjamin Netanjahu ihm das gesagt habe.
„Netanjahu findet immer eine andere Ausrede, weshalb die Bautätigkeit in Judäa und Samaria und in Jerusalem weiter ruhen muss“, erklärte Slomiansky. „Lasst uns abwarten, bis in den Vereinigten Staaten ein anderer Präsident regiert“, soll Netanjahu gemäß Slomiansky bei einem der letzten Treffen mit seiner Partei gesagt haben.
Schon seit längerer Zeit wird der rechtsorientierte Likudchef wegen seines passiven Verhaltens von seinen Koalitionären dahingehend kritisiert, er rede unablässig von Bauvorhaben im biblischen Kernland und in Jerusalem, habe aber in Wahrheit die jüdische Bautätigkeit vollends eingefroren.
Unter Netanjahus Vorgängern Ehud Olmert und Ehud Barak wurde in Jerusalem mehr gebaut als jetzt. Folgt man Berichten in israelischen Medien, plant Netanjahu, den Palästinensern tausend Hektar Land aus C‑Gebiet zu übergeben, die eigentlich noch gänzlich...
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.




