Während seiner Amtszeit als aschkenasischer Oberrabbiner Israels in den Jahren 2003 bis 2013 hatte er laut Gericht Schmiergelder in Höhe von 5 Mio. Schekel angenommen, unter anderem von Personen, die zum Judentum konvertieren wollten. Der israelischen Justiz ist es in den letzten Jahren vermehrt gelungen, hochrangige Politiker, Offiziere und Rabbiner vor Gericht zu bringen, die sich etwas zuschulden kommen ließen. Der Bevölkerung wurde so signalisiert, dass niemand über das Gesetz erhaben sei, weder Ministerpräsident noch Staatspräsident und auch kein Oberrabbiner.




