Arabische Sportlerin ist stolz, Israel bei den Paralympics zu repräsentieren

Eine der israelischen Hoffnungen auf eine Goldmedaille ist das Israelische Goalball-Team der Damen. Kapitän der Mannschaft ist die 26 Jahre alte israelische Araberin Elham Mhamid aus Um el-Fahem. Sie ist stolz, Israel bei den Paralympics zu vertreten.

von |

Am Sonntag sind die Olympischen Spiele zuende gegangen. Wie immer beginnen einige Tage danach die Paralympischen Spiele, die Olympiade für behinderte Sportler. Sie wird vom 7.-18.September ebenfalls in Rio de Janeiro stattfinden. Eine der israelischen Hoffnungen auf eine Goldmedaille ist das Israelische Goalball-Team der Damen. Kapitän der Mannschaft ist die 26 Jahre alte israelische Araberin Elham Mhamid aus Um el-Fahem. Sie ist stolz, Israel bei den Paralympics zu repräsentieren .

Goalball wurde in den 70er Jahren erfunden und soll besonders blinden Athleten die Möglichkeit geben, eine Sportart auszuführen. Im Jahr 1980 wurde das Spiel in das Programm der Paralympics aufgenommen.

„Ich werde alles dafür tun, um mein Land, meine Familie und den arabischen Sektor stolz zu machen, um zu zeigen, dass es keinen Unterschied zwischen uns gibt und dass wir zusammenleben können,“ sagte sie.

Um El-Fahem gilt als Brutstätte der anti-israelischen Bewegungen. Mhamid sagte, dass erst im Alter von 18 Jahren begann, Hebräisch zu lernen. Aber trotz der anfänglichen Spannungen zwischen ihr und ihren jüdischen Mannschafts-Kameradinnen wurde ihr sehr schnell klar, im Gegensatz zu dem, was ihr in der Kindheit beigebracht wurde, dass die Juden nicht ihre Feinde sind.

„Langsam begannen wir , uns gegenseitig kennenzulernen und alles lief bestens. Jetzt fühle ich mich wirklich zugehörig. Ich liebe alle meine Kameradinnen und sie lieben mich. Wir gehen zusammen aus, schlafen gemeinsam in einem Raum, trainieren zusammen, weinen zusammen, wir machen alles zusammen,“ sagte Mhamid.

Als Araberin, erklärte sie der Jerusalem Post, könne sie sich nicht persönlich mit der israelischen Nationalhymne identifizieren, „aber ich bin emotionell sehr berührt, wenn ich auf dem Podium stehe und die israelische Fahne sehe,“ erklärte sie.

Das ist Goalball: Israel bei den Goalball Europameisterschaften 2015 in Lithauen

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox