MitgliederANALYSE: Wie Mahmud Abbas versucht, seine schwache Position zu sichern

In dem Maße, wie sich die Palästinensische Autonomiebehörde weiter radikalisiert, schwinden die Aussichten auf einen echten Frieden. Aber hört überhaupt jemand zu?

von Yochanan Visser | | Themen: Palästinenser, Mahmud Abbas
Foto: Amir Levy/Flash90

Seit einigen Wochen gibt es Anzeichen dafür, dass sich die von Mahmoud Abbas geführte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zunehmend radikalisiert. Die internationale Gemeinschaft und die ausländischen Medien haben diese Entwicklung jedoch kaum zur Kenntnis genommen. Dasselbe gilt für die israelische Regierung, die von palästinensischen Beobachtern beschuldigt wird, versprochene Gesten des guten Willens gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde zurückzuhalten.

Der Zentralrat der PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) hat am vergangenen Mittwoch beschlossen, seine Anerkennung des Staates Israel auszusetzen.

Der Zentralrat (PCC) erklärte in einer Erklärung, es werde von Israel erwartet, dass es die Existenz des „Staates Palästina“ anerkennt, bevor die Palästinensische Autonomiebehörde zu den diesbezüglichen Bestimmungen des Osloer Abkommens zurückkehrt.

Der Rat machte auch deutlich, dass der „Staat Palästina“ nach seiner Vorstellung alle Gebiete umfassen würde, die Israel 1967 von Jordanien erobert hat, also ganz Judäa, Samaria und das so genannte Ost-Jerusalem (arabisches...

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