MitgliederAmerika und Israel: Für immer beste Freunde?

Könnte Israel eines Tages die politische und diplomatische Unterstützung, die es durch Washington genießt, ganz verlieren?

von Ryan Jones |
US Präsident Donald Trump mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu Foto: Archivbild - Kobi Gideon/GPO

Bild: Freundschaftliche Beziehungen: US-Präsident Donald Trump (r.) mit Israels Premier Benjamin Netanjahu im Jahr 2017 am Ben-Gurion-Flughafen.

 

Israel und die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre Beziehungen nicht als treue Verbündete begonnen. Die USA waren zwar die erste Nation, die den jüdischen Staat formell anerkannten, aber sie taten dies erst nach angespannten internen Debatten und sogar nach einigen Protest-Rücktritten innerhalb der Truman-Regierung. Das Weiße Haus war weitaus mehr damit beschäftigt, arabische Ölförderländer von der Sowjetunion abzuwerben und man befürchtete, dass eine offene Unterstützung Israels den übrigen Nahen Osten feindselig gegenüber den USA werden lasse.

In seinen Anfangsjahren bekam der Staat Israel von den USA nur sehr wenig wirtschaftliche Unterstützung. Bis 1956 war Israels wichtigste ausländische Hilfe die deutsche Kriegsentschädigung. Washington traf in diesen Jahren keine Vorkehrungen für die Verteidigung Israels. Tatsächlich hielten die Präsidenten Truman und Eisenhower ein Waffenembargo gegen den jüdischen Staat aufrecht. Frankreich war Israels wichtigster Waffenlieferant, und das höchst eigennützig, da sowohl Frankreich als auch Großbritannien durch den ägyptischen Präsidenten...

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