Abschied von Jerusalem

von Edda Schmidt

So schnell sind 3 Monate vorbei – mein Praktikum bei Israel Heute neigt sich dem Ende zu. Erstaunlich, wie schnell wieder die Zeit vergangen ist.

Ein Foto zum Abschied: Edda (2.v.l.) und Eliane (3.v.l.) mit Israel Heute – Mitarbeitern Ayela (l.) und Dov (r.)

 

Ich erinnere mich noch genau, wie ich hier im Büro am Schreibtisch saß und meinen ersten Artikel verfasste, als wäre es gestern gewesen. Da blitzte jedoch die Sonne durch die Jalousien ins Büro, heute ist es eher grau und nass draußen. Der Gedanke nicht mehr an besagtem Schreibtisch zu sitzen ist seltsam, denn ich habe mich gerade erst an alles gewöhnt.

Rückblickend auf die letzten 3 Monate, habe ich vieles erlebt. Gleich nach meiner Ankunft fanden die hohen Feiertagen, Rosh Hashana, Jom Kippur und Sukkot statt. Dabei waren die Selichot-Gebete um Mitternacht und der Birkat Kohanim an Sukkot (beides an der Kotel), Höhepunkte meiner drei Monate hier. Der November und Dezember waren dagegen etwas ruhiger. Eliane und ich besuchten den Neot Kedumim Park und letzte Woche machte ich einen schönen Ausflug nach Rosh HaNikra, das befindet sich an der Grenze zum Libanon.

Besuch im Neot Kedumim Park

Das Praktikum bei Israel Heute war eine schöne Erfahrung und die Arbeit war sehr abwechslungsreich. Zum einen habe ich in verschiedenen Bereichen Artikel übersetzt und somit mein Wissen erweitert. Zum anderen konnte ich jederzeit eigene Artikel verfassen über Themen, die mir am Herzen lagen oder Erlebnisse, die ich teilen wollte. Auch die Arbeit an den Videobeiträgen und die Betreuung des Social Media Accounts auf Instagram hat Spaß gemacht und ich habe einiges gelernt. Meine Kollegen bei Israel Heute haben mich herzlich aufgenommen und ich habe mich vom ersten Moment an wohlgefühlt. Wir haben viel gelacht, die israelische Arbeitsatmosphäre ist super angenehm und alles wurde stets mit Humor genommen.

Angenehme Arbeitsatmosphäre

Eine weitere Besonderheit in Jerusalem ein Praktikum zu absolvieren ist, somit auch ein Teil des hiesigen Alltags zu werden. Ich habe mich wirklich in das Land, die Stadt, die Leute und das Essen verliebt. Situationen, wie ein Busfahrer, der dir mit einem frechen Lachen die Zunge herausstreckt, während er über den Zebrastreifen fährt, über den du eigentlich gehen wolltest, oder eine Frau, die mit ihrem Elektromobil in Schrittgeschwindigkeit ganz selbstverständlich mitten auf der mehrspurigen, viel befahrenen King-George-Straße ihren Einkauf nach Hause fährt und ein Hupkonzert auslöst, begleiteten einen auf dem Nachhauseweg.

Ich habe viel gelernt durch die Menschen, die ich getroffen habe, welche sehr unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen haben und aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen kommen. Ich bedanke mich bei allen für die Unterstützung und besonders danke ich dem gesamten Team von Israel Heute für die letzten 3 Monate, die ich sehr genossen habe. Ich kann jedem ein Praktikum bei Israel Heute nur empfehlen. Eine sehr gelungene Überraschung an meinem letzten Arbeitstag mit Burekas, Sekt und Geschenken, macht das Abschiednehmen noch schwerer, aber ich bin mir sicher, dass es ein baldiges Wiedersehen geben wird!

Abschied

 

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