Hilfe im Kampf gegen Menschenhandel

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Israel Heute in Kooperation mit KitePride Tel Aviv

Artikelnummer: KOI072 Kategorie:

Beschreibung

Das in Tel Aviv ansässige Modelabel KitePride schafft sichere Arbeitsplätze für Menschen, die Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel waren und aus der Sexindustrie ausgestiegen sind.
In Israel gibt es rund 14.000 Sexarbeiter/innen, Frauen wie auch Männer. Viele von ihnen wollen der Sexindustrie entkommen, werden aber durch finanzielle Probleme, mangelnde Beschäftigungsfähigkeit oder durch die Menschen, die sie ausbeuten, zurückgehalten.

KitePride gibt ihnen eine Chance – sie erfahren Teamarbeit, lernen Verlässlichkeit, Konzentration, Unabhängigkeit und haben gleichzeitig Raum, ihre Probleme und Traumata aufzuarbeiten. Hier erhalten sie soziale und rechtliche Unterstützung und werden bestenfalls auf den normalen Arbeitsmarkt vorbereitet.

Wie alles begann

In Zürich begegnete Tabea Oppliger, Gründerin von Kite Pride, einer Frau aus dem Rotlichtmilieu, was sie nachhaltig berührte.
Sie bildete sich weiter und traf verschiedene Menschen aus der Szene.
Sie organisierte ein Team von Frauen und gründete 2011 den Verein „GlowbalAct– Aktiv
gegen Menschenhandel“, der sich gegen sexuelle Ausbeutung engagiert. Matthias, ihr Ehemann der 13 Jahre bei der Kriminalpolizei war, lernte das Thema dort von einer weiteren Seite kennen.
Er sagt: „Irgendwann hat sich unser ganzes Leben um das Thema gedreht. Wir haben gemerkt, dass ein wirtschaftliches Problem dahintersteckt.
Viele Frauen kommen aus armen Ländern und prekären Situationen. Deshalb gründete der Verein in Tel Aviv, Israel die erste Firma.“

Produkte mit Geschichte und Sinn

Im Produktionsstudio von KitePride werden modische Taschen aus alten
Kitesurfing-Drachen hergestellt.

Mitarbeiter/innen erleben ein Arbeitsumfeld, das auf ihre Bedürfnisse eingeht
und ihnen den Stolz auf das zurückgibt, was sie für ihren Lebensunterhalt tun.

Die schönen, einzigartigen und nachhaltigen Taschen von KitePride werden
aus hochwertigen Materialien hergestellt, die normalerweise weggeworfen werden.
Doch hier bekommen alte Yachtsegel, Fallschirme oder Surf-Drachen die Chance
auf ein neues Leben – einen zweiten Wind – genau wie die Menschen, die mit Ihnen arbeiten.

KitePride ist eines der wenigen Unternehmen in Israel, das Menschen aus Rehabilitationscentern und Schutzeinrichtungen eine Beschäftigung anbietet. KitePride ermöglichte bis jetzt 26 Frauen und Männern eine Job.

Jetzt gerade – in Corona-Zeiten – arbeiten nur 13 Menschen im Atelier.
Einige sind auf Kurzarbeit. Mit dem Arbeitsministerium der Regierung entwickelt die
Organisation momentan ein Rehabilitations- und Arbeitsintegrationsprogramm, bei
dem der Staat Stellen mitfinanzieren soll. So kann KitePride künftig noch mehr
Menschen Ausbildung und Arbeit anbieten.

Diese harte Arbeit ist nur möglich, durch Spender, die an diese sehr harte Arbeit und Vision glauben. Es lohnt sich!
“Irgendwie macht Gott immer wieder irgendwo eine Türe auf,“ zieht Matthias Oppliger Bilanz.

Wir von Israel Heute möchten zusammen mit Ihnen das Projekt von KidePride von Herzen unterstützen. Spenden  Sie jetzt und werden Sie ein Teil der Antwort im Kampf gegen moderne Sklaverei!