Vor 72 Jahren wurde das illegale Einwandererschiff „Exodus“ von einem britischen Zerstörer an der israelischen Küste festgenommen. Diese Geschichte berichtet, wie eine Gruppe amerikanischer Juden ein Schiff retteten, das zur Geburt einer Nation beitrug.
Nach dem zweiten Weltkrieg blieben 250.000 Juden in Europa. Sie waren meist unter strikten Einschränkungen in sogenannten Displaced-Persons-Lagern in Deutschland und Österreich untergebracht. Aus diesem Grund beschlossen jüdische Organisationen in Europa und den Vereinigten Staaten, die Untergrundbewegung „Escape“ zu gründen, die Tausende Juden von Flüchtlingslagern zu Mittelmeerhäfen brachte, wo sie dann auf Schiffe geladen wurden, die zur israelischen Küste segelten.
Die zionistischen Führer Ende 1945 sahen in diesen jüdischen Flüchtlingen und Displaced Persons aus Europa, die ein Heimatland brauchten, ein Druckmittel im politischen Kampf um die Errichtung eines jüdischen Staates. Die britischen Machthaber, die das Regierungsmandat über das Land Israel hatten, und die Palästinenser, versuchten den Zustrom jüdischer Flüchtlinge zu stoppen, so gut sie nur konnten. Sie hatten Angst wegen der wachsenden Spannungen mit den Palästinensern und...
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