Israel

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Rakete explodiert in Eshkol

Als Antwort auf die Öffnung der Übergänge und die Genehmigung, von Katar finanzierten Treibstoff in den Gazastreifen zu bringen, explodierte gestern am späten Abend eine Rakete auf offenem Gelände im Landkreis Eshkol.

Gerade erst waren die Grenzübergänge in den Gazastreifen wieder geöffnet und die Einfuhr von Treibstoff, der von Katar finanziert wird, erlaubt worden, da kommt auch schon die Antwort: Im Landkreis Eshkol ist gestern am späten Abend eine Rakete explodiert. Zum Glück landete sie auf offenem Gelände ohne Schaden anzurichten.

Um 23:17 ertönten in den Landkreisen im Grenzgebiet zum Gazastreifen die Sirenen. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome wurde aktiviert, doch die Rakete konnte nicht abgeschossen werden. Diesmal hatte man Glück, da die Rakete wie gesagt auf offenes Gelände fiel.

Als Reaktion griff die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen an. Die Angriffe konzentrierten sich auf drei Komplexe der Hamas im Norden und Süden das Gazastreifens. Unter den Zielen waren ein Übungslager, ein Platz für die Lagerung und Herstellung von Waffen, sowie eine militärische Anlage der Hamas.

Angriff der Luftwaffe im Gazastreifen, heute nacht

Die Hamas werde, auch wenn sie sich von dem Raketenangriff distanziert hat, als verantwortlich für alles, was in dem von ihr kontrollierten Gazastreifen passiert, gesehen, sagte ein Sprecher der israelischen Armee. Die Hamas trage die Verantwortung für die Folgen der terroristischen Aktivitäten gegen die Bürger Israels. Die Armee sei auf verschiedene Szenarien vorbereitet und werde auch weiterin für die Sicherheit der Bürger Israels sorgen.

Wie auch schon vor acht Tagen, als eine Rakete aus dem Gazastreifen ein Haus in Beersheva zerstörte, ereignete sich der Angriff kurze Zeit nachdem Israel die Einfuhr von Treibstoff, der von Katar finanziert wird, in den Gazastreifen erlaubte. Es scheint den Anschein zu haben, als seien nicht alle in Gaza, oder auch woanders, an einer Beruhigung der angespannten Situation und an einer Einigung zwischen Israel und der Hamas interessiert.

Palästinenserchef Mahmud Abbas hatte schon mehrfach erklärt, dass er einer Einigung zwischen Israel und dem Gazastreifen ohne seine Beteiligung nicht zustimmen werde. Vor fast einem Jahr hatten sich die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde in einem Versöhnungsabkommen darauf geeinigt, dass die Autonomiebehörde die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen würde, was bis heute jedoch nicht geschehen ist.

Archivbild: Rakete auf offenem Feld in der Nähe des Kibbutzes Nahal Oz (Foto: Hadas Parush/Flash90)

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Patrick Callahan

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