Israel

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Hamas sucht Eskalation am Grenzzaun

Die Hamas ist an einer Eskalierung des wöchentlichen „Marsches der Heimkehr“ interessiert, um die Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Waffenruhe zu erreichen. In Israel landeten wieder Feuerballons.

Die Hamas ist an einer Eskalierung des wöchentlichen „Marsches der Heimkehr“ interessiert, das erklärten Quellen aus dem Gazastreifen dem Nachrichtenportal Ynet. Damit möchte man Druck auf Ägypten und Israel ausüben, mit dem Ziel, die Gespräche über einen Waffenstillstand wieder aufzunehmen, die vor drei Wochen abgebrochen worden waren.

Grund für den Stillstand in den Verhandlungen ist die Weigerung von Palästinenserchef Mahmud Abbas, eine Vereinbarung zur Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel anzuerkennen, sollte die Palästinensische Autonomiebehörde nicht mit in die Gespräche eingezogen werden. Dabei drohte Abbas, die monatlichen Zahlungen an den Gazastreifen vollständig einzustellen, sollte sich die Hamas alleine mit Israel auf eine Waffenruhe einigen.

In den letzten zwei Wochen soll die Hamas die Bewohner des Gazastreifens dazu ermuntert haben, die wöchentlichen Proteste zu intensivieren. Jeder Person, die sich bei den Unruhen seit Anfang September verletzt hat, soll eine Zahlung von 200 US-Dollar versprochen worden sein. Das soll den Bürgern Gazas als Ansporn dienen, auch weiterhin an den gewalttätigen Unruhen teilzunehmen.

Auch hat die Hamas nach einer etwa einwöchentlichen Pause wieder damit begonnen, sogenannte Feuer-Ballons über die Grenze nach Israel zu schicken. So kam es wieder zu einigen Bränden auf israelischer Seite der Grenze. An einigen in Israel gelandeten Ballons waren unter anderem auch Splittergranaten angebracht worden. Ein Feuerballon erreichte sogar das relativ weit entfernte Kiriat Gat.

Weiter gab es in den vergangenen Tagen mehrere Versuche, den Grenzzaun nach Israel zu durchbrechen, dafür wurden unter anderem auch Drohnen verwendet.

Am letzten Freitag hatten an den wöchentlichen Unruhen mehrere tausend Palästinenser teilgenommen. Daher wird auch heute wieder eine ähnliche Zahl bei den Unruhen am Grenzzaun erwartet.

Bild: Unruhen am Grenzzaun vor einer Woche (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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Patrick Callahan

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