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Baby aus der Liste der Opfer der Unruhen im Gazastreifen gestrichen

Nach den Unruhen im Gazastreifen wurde Israel unter anderem als Kindermörder beschimpft, nachdem ein 8 Monate altes Baby angeblich durch das Einatmen von Tränengas ums Leben gekommen war. Doch nun gab es eine Kehrtwende, der Name das Babys wurde aus der Liste der Opfer gestrichen.

Vor etwa anderthalb Wochen, während der Unruhen am Grenzzaun, bei denen um die 60 Palästinenser ums Leben gekommen waren, als sie versuchten, den Grenzzaun zu durchbrechen, ging das Foto eines 8 Monate alten Babys um die Welt. Überall wurde berichtet, dass Layla al-Ghandour durch das Einatmen von Tränengas, das von der israelischen Armee verbreitet wurde, ums Leben gekommen sei.

Für viele war das ein Grund mehr, Israel als Kindermörder zu beschimpfen. Bilder von der Beerdigung des Babys gingen um die ganze Welt. Auch in den sozialen Netzwerken wurde von dem Tod des Babys durch israelische Soldaten berichtet.

Doch später kamen erste Zweifel auf, ob das Baby wirklich wegen des Einatmens von Tränengas gestorben war. Ein Arzt soll gesagt haben, dass es schon vorher nicht gesund gewesen wäre. In einem Krankenhausreport soll einem Bericht der Zeitung The Guardian zufolge gestanden haben, dass das Baby seit seiner Geburt an einem Herzschaden gelitten habe.

Nun wurde der Name des Babys aus der Liste der bei den Unruhen im Gazastreifen ums Leben gekommenen Palästinensern gestrichen. Das berichtete das von der Hamas geleitete Gesundheitsministerium im Gazastreifen. Die Todesursache der 8 Monate alten Layla wird nun weiter untersucht. „Layla gehört nicht zu den Märtyrern, da wir die Todesursache untersuchen müssen“, hieß es dort.

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Patrick Callahan

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