Heute vor 120 Jahren wurde in Basel der erste Zionistische Kongress eröffnet. In dem von Theodor Herzl geleiteten Kongress ging es um das sogenannte „Baseler Programm“, die Schaffung einer Heimstätte für die Juden in Palästina. Um die 200 Menschen aus 17 Ländern nahmen an dem ersten Kongress teil, unter ihnen 69 Delegierte verschiedener zionistischer Organisationen.
Theodor Herzl stellte sein Programm vor, wonach ein Jüdischer Staat nicht durch die ungesicherte Besiedlung Palästinas, sondern durch Verträge mit den europäischen Großmächten erreicht werden sollte. Nach Ende des Kongresses schrieb Herzl in sein Tagebuch:
„Fasse ich den Baseler Congress in ein Wort zusammen – das ich mich hüten werde öffentlich auszusprechen – so ist es dieses: in Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig wird es Jeder einsehen.“

Teilnehmer des ersten Zionistischen Kongresses 1897 (Bild: Public Domain)
51 Jahre später wurde die Vision von Theodor Herzl Wirklichkeit, der Staat Israel wurde gegründet.
Das Video zeigt auf humoristische Weise die verschiedenen Möglichkeiten, die Herzl gehabt hätte, für den Kongress zu werben, wenn es schon damals die Technologien von heute gegeben hätte.
Zu dem 120. Jahrestag des Zionistischen Kongresses haben sich in der letzten Woche 100 Frauen und Männer, die den Namen Herzl tragen, in der nach Theodor Herzl benannten Stadt Herzliya getroffen.
"תגידו שלום להרצל והרצליה": 100 גברים ונשים העונים לשם הרצל והרצליה התכנסו הערב בהרצליה, בערב לציון 120 שנה לקונגרס הציוני הראשון בבאזל. pic.twitter.com/fedRMPQb9a
— Or Ravid אוֹר רביד (@OrRavid) 24. August 2017
100 Herzls auf einem Bild, letzte Woche in Herzliya
Theodor Herzl selbst hat leider keine Nachkommen mehr. Sein einziger Enkelsohn hatte sich im Jahr 1946 das Leben genommen.




