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Israel Heute Morgen

Heute früh konnte ich noch einmal eine angenehm kühle Brise genießen. Ein paar Worte über Jugendliche im Straßenverkehr, die Leichtsinnigkeit vieler israelischer Radfahrer, die zerplatzte Hoffnung von Hapoel Beersheva und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Heute früh konnte ich noch einmal eine angenehm kühle Brise genießen, als ich in Jerusalem angekommen war und zu Fuß zu unserer Redaktion ging. Damit wird jetzt erstmal wieder Schluss sein, ab heute steigen die Temperaturen wieder, am Wochenende soll es sehr heiß werden, die erste Hitzewelle des August steht vor der Tür.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Zunächst teilweise bewölkt, dann heiter mit einem leichten Anstieg der Temperaturen, besonders im Landesinneren und in den Bergen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.79 m unter dem Meeresspiegel.

Jeden Morgen blättere ich ein wenig durch die Tageszeitung, die schon um 6 Uhr morgens vor meiner Haustür liegt. Die Zeitung Jediot Achronot beschäftigt sich heute in ihrer Schlagzeile mit dem Thema Jugendliche im Straßenverkehr. Dabei wird von den Ergebnissen einer Umfrage der Organisation Or Jarok (Grünes Licht), die durch viele Projekte und Kampagnen versucht, die Zahl der Verkehrsunfälle zu mindern, berichtet.

Die heutige Schlagzeile der Zeitung Jediot Achronot: „Die Jugend hält nicht bei Rot“

Die Ergebnisse waren nicht gerade optimistisch. 50% der befragten Jugendlichen wären mindestens einmal ohne Führerschein gefahren, 53% meinen, dass man nach einem Glas Bier Autofahren könne und 45% sind der Ansicht, dass das Schreiben einer SMS während der Fahrt nicht in jedem Fall gefährlich sei. Was soll man dazu sagen? Ich war ehrlich gesagt sehr enttäuscht von diesen Ergebnissen und dachte, die Jugendlichen seien verantwortungsvoller. Aber die Zahlen scheinen nicht zu lügen. Erst vor kurzem kamen zwei junge Mädchen ums Leben, Geschwister, nachdem die große Schwester die Kontrolle über das Auto verloren hatte. Sie hatte keinen Führerschein. Dass nicht alle verantwortungslos im Straßenverkehr sind, sehe ich bei meinem Sohn. Er hat seinen Führerschein seit 5 1/2 Jahren, seit er 17 ist, und fährt sehr vorbildlich. Dennoch ist man als Elternteil immer besorgt, wenn das eigene Kind auf den Straßen unterwegs ist, denn oft ist man ja gar nicht selber Schuld und wird wegen des Fehlverhaltens eines anderen in einen Unfall verwickelt.

Auf dem Internetportal von Ynet, es gehört zu der Zeitung Jediot Achronot, beschäftigt man sich heute ebenfalls mit den Gefahren im Straßenverkehr. Dort geht es um die Fahrradfahrer, von denen die meisten keinen Schutzhelm tragen, der in vielen Fällen lebensrettend sein kann. Dem Artikel zufolge trugen nur 14% der Radfahrer, die nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt werden mussten, einen Schutzhelm. Das Gesetz schreibt für Kinder das Tragens des Helms in jedem Fall vor, Erwachsene müssen ihn außerhalb der Stadt tragen. Aber die meisten Radfahrer, besonders die Fahrer von E-Bikes, tragen in der Stadt keinen Helm, sehr gefährlich.

Auf meiner Suche nach einem passenden Video zum Thema fand ich dieses Video, in dem gefährliche Situationen in Israel mit E-Bikes gezeigt werden. Auch ich habe schon oft leichtsinnige Fahrer gesehen. Viele haben es noch nicht verstanden, dass das E-Bike ein Verkehrsmittel wie jedes andere ist. Ob härtere Strafen und deren Anwendung da etwas ändern könnten?

Und nun zum Sport. Gestern hat es Hapoel Beersheva leider nicht geschafft, in die Gruppenphase der Championsleague einzuziehen, sie haben das Spiel beim slowenischen Meister Malibor mit 1:0 verloren, die sich wegen eines Auswärtstores bei ihrer 1:2 Niederlage im Hinspiel nun für die Championsleague qualifiziert haben. Beersheva muss sich nun, wie schon im letzten Jahr, mit der Europaliga zufriedengeben, was ja eigentlich auch m´nicht so schlecht ist. Aber man hatte hakt schon von Vereinen wie Real Madrid oder Barcelona geträumt. Aber es gibt immer ein nächstes Mal. Morgen hat Maccabi Tel Aviv die Gelegenheit, sich ebenfalls für die Europaliga zu qualifizieren, da spielt der israelische Vizemeister gegen Altbach aus Österreich. Die Chancen liegen nicht schlecht, denn das Hinspiel in Österreich konnten die Israelis mit 1:0 für sich entscheiden. Allerdings dürfen sie kein Gegentor kassieren denn dann wird es schwer.

Und nun wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Mittwoch, seien Sie vorsichtig im Strassenverkehr. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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