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Israel Heute Morgen

Jerusalem hat wieder gefeiert. Gestern spät in der Nacht sah man auf dem Safra Platz vor dem Jerusalemer Rathaus nur noch eine Farbe: Rot. Ein paar Worte über den neuen Israelischen Basketballmeister, einem Streit um die Jerusalemer Strassenbahn und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Jerusalem hat wieder gefeiert. Gestern spät in der Nacht sah man auf dem Safra Platz vor dem Jerusalemer Rathaus nur noch eine Farbe: Rot. Es ist die Farbe von Hapoel Jerusalem. Die Basketballer von Hapoel Jerusalem sind gestern zun zweiten Mal in der Geschichte Israelischer Basketballmeister geworden! Im Finale der Play Offs, das in Tel Aviv stattgefunden hat, haben sie die Mannschaft von Maccabi Haifa mit 83:76 besiegt. In Jerusalem wurde der neue Meister dann von mehreren Tausend Fans und dem Bürgermeister der Stadt gefeiert. Ich weiss, dass nicht alle unserer Leser meine Begeisterung teilen, handelt es sich doch nur um ein Spiel. Das ist richtig, aber ich liebe Sport und den Wettbewerb. Und wenn Jerusalem gewinnt, dann ist meine Begeisterung noch viel größer! Jahrelang wurde der Israelische Basketball von Maccabi Tel Aviv beherrscht. Jetzt haben die Tel Aviver schon drei Saisons in Folge ncht mehr die Meisterschaft gewonnen. Es ist erst das zweite Mal, dass Jerusalem Meister geworden ist. Und darüber freue ich mich, liebe Leser. Ich freue mich für Jerusalem und für die Jerusalemer. Es ist schön, einen Grund zur Freude zu haben. Herzlichen Glückwunsch Hapoel Jerusalem!

Jerusalem ist Meister! Zusammenfassung des Finalspiels und die Überreichung der Meisterschaftsschale.

Und nun nähern wir uns wieder dem Shabbat, es ist Freitag. Vom Wetter gibt es eigentlich nicht viel Neues zu berichten. Es ist sonnig und warm, der Himmel strahlend blau. Und so soll es auch in der ganzen kommenden Woche bleiben, mit kleinen Veränderungen der Temperaturen. Er ist da, der Sommer.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem leichten Anstieg der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 37 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.225 m unter dem Meeresspiegel.

Aber leider gibt es auch weniger Erfreuliches aus Jerusalem zu berichten. Es geht um unsere Strassenbahn. Wir haben momentan eine Linie, sie fährt von Pisgat Zeev im Nordosten der Stadt bis zum Herzlberg im Südwesten. Seit Jahren war geplant, die Strecke zu verlängern. Sie sollte im Stadtteil Neve Jaakov beginnen, also noch etwas hinter Pisgat Zeev, und dann bis zum Hadassa Krankenhaus in Ein Karem weitergeführt werden. An einigen Stellen hat man sogar schon mit Vorbereitungsarbeiten für die Schienen begonnen. Und gestern las ich, dass sich das Finanzministerium nicht mit dem Betreiber der Strassenbahn, Citipass, einigen konnte, der Plan der Streckenverlängerung ist nicht znterzeichnet worden und sollten sich die Seiten nicht einigen können, kann es sein, dass sich das ganze Projekt um mehrere Jahre verzögern wird.

Die Strassenbahn in Jerusalem. jetzt doch nicht bis zum Krankenhaus? (Foto: Dov Eilon)

Wenn es nun wirklich zu dieser Verzögerung kommen sollte, dass ist das ein grosser Verlust für die Bürger Jerusalems. Um das Hadassa Krankenhaus zu erreichen müssen sie dann zunöchst mit der Strassenbahn wie bisher bis zum Herzlberg fahren und dort dann in einen Bus umsteigen, der sie nach Ein karem zum Krankenhaus bringt. Das ist schade, wir hatten uns schon daraug gefreut, dass wir in der Strassenbahn sitzenbleiben und bis zum Hadassa Krankenhaus durchfahren können. Schade ist es auch für die Bewohner des Stadtteils Neve Jaakov, die auch weiter zunächst nit dem Bus fahren müssen, um in die Stadt zu fahren. Aber ich bleibe optimistisch, ich kann mir kaum vorstellen, dass die Stadt es zu dieser Verzögerung kommen lassen wird. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Stadt gegen die Regierung stellen muss, um etwas durchzusetzen, ich erinnere mich noch gut an die Müllberge zu beginn des Jahres.

Überhaupt sollte man die Hoffnung nie aufgeben, immer optimistisch bleiben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein wunderbares Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin!

Dov

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Patrick Callahan

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