Israel hat an die jordanischen Medien appelliert, palästinensische Terrorangriffe gegen Israelis nicht mehr zu verherrlichen. Die israelische Botschaft in Amman übermittelte den Medien in Jordanien ein Schreiben, nachdem in der jordanischen Zeitung A Dastour ein Artikel (siehe Bild) unter der Überschrift: „Man muss sich auf die Heldentaten (Terroranschläge) in Jerusalem und West Bank stützen“ erschienen war.
Dieser Artikel lobte die aktuelle Anschlagswelle in Jerusalem und Umgebung und ermutigte damit zu neuen Überfällen auf Juden. Die israelische Botschaft hat nun Beschwerde eingelegt und dem haschemetischen Königreich mitgeteilt, dass dies die Spannungen zwischen den beiden Friedenspartnern nur verschlechtere.
Die israelische Pressemitteilung lief unter der Überschrift „Hetzpropaganda, Israelis zu töten in jordanischer Zeitung“. Das israelische Außenministerium mischte sich daraufhin ein und beschwerte sich, dass solche Hetze von Jordanien nicht zu dulden ist. Diese Hetze verführt zur Gewalt und Terror in Israel. „Wir erwarten, dass solche barbarischen Artikel ein Ende haben, da diese nur zu noch mehr Gewalt gegen Israelis führen und damit den israelisch-palästinensischen Konflikt verschärfen“, hieß es in der israelischen Botschaft an die jordanischen Medien.
Obwohl Israel mit Jordanien und Ägypten offizielle Friedensverträge hat, wird in den jeweiligen Ländern fast wöchentlich gegen Israel gehetzt. Über Jahre hinweg haben sich alle israelischen Regierungen darüber in Kairo und Amman beschwert. Es ist unmöglich, mit den Palästinensern einen Frieden zu schließen und von ihnen zu verlangen, die Hetze gegen Israel zu stoppen, wenn dies in Jordanien und Ägypten trotz Friedensvertrag ungestört fortgesetzt wird.




