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Endlich wieder Tomaten und Auberginen aus Gaza

In Israel dürfen wieder Tomaten und Auberginen aus dem Gazastreifen verkauft werden, dies nach acht Jahren. Am Wochenende überquerten drei gefüllte Lastwagen mit Tomaten (27 Tonnen) und Auberginen (5,5 Tonnen) den Kerem-Schalom-Grenzübergang nach Israel, damit diese am ersten Wochentag, dem Sonntag, auf den israelischen Märkten ankommen.

In Israel dürfen wieder Tomaten und Auberginen aus dem Gazastreifen verkauft werden, dies nach acht Jahren. Am Wochenende überquerten drei gefüllte Lastwagen mit Tomaten (27 Tonnen) und Auberginen (5,5 Tonnen) den Kerem-Schalom-Grenzübergang nach Israel, damit diese am ersten Wochentag, dem Sonntag, auf den israelischen Märkten ankommen. Damit wurde auch die religiöse Gesellschaft in Israel berücksichtigt, die während des jüdischen Schmitta-Jahres keine Früchte von jüdischen Bauern und Landwirten kaufen dürfen. Im siebten Jahr muss der Ackerboden ruhen und jüdische Bauer dürfen die Erde nicht bearbeiten. Aus diesem Grund sucht man in diesem Jahr bei nichtjüdischen Landwirten Gemüse und Früchte zum Einkauf, was aus religiöser Sicht möglich ist.

Bevor Israel den Gazastreifen aus Sicherheitsgründen und wegen der ständigen Raketenangriffe auf Israel im Jahr 2007 blockierte, wurden 85 Prozent der exportierten Waren aus dem Gazastreifen in Israel und in den Palästinensergebieten in Judäa und Samaria verkauft, darunter Früchte, Gemüse, Möbel, Textilien und vieles mehr. Von den 17 palästinensischen Gemüsehändlern, die in der letzten Woche ihre Waren zu Untersuchungen ans Gesundheitsministerium in Israel schickten, haben 15 von Israel bereits die Genehmigung bekommen, ihre Produkte in Israel verkaufen zu dürfen. Es ist geplant, dass zukünftig jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag Waren aus dem Gazastreifen nach Israel eingefahren werden. Hinter den Kulissen existiert trotz Blockade auch ein Fleischhandel zwischen Israel und dem Gazastreifen. Israelische Kalbzüchter und palästinensische Fleischhändler arbeiten seit längerer Zeit zusammen, was die Medien oft nicht berichten. Von israelischen Kalbzüchtern haben wir gehört, wie sehr sich die palästinensischen Landwirte und Fleischhändler über das strenge Hamasregime im Gazastreifen beschweren. Schlimmer als Israels Blockade um den Gazastreifen sei das brutale Verhalten der Hamasregierung, das die Wirtschaft im Gazastreifen ruiniert habe.

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Patrick Callahan

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