Angesichts der Terrorwelle in Europa tritt das Schicksal der wenigen Juden, die noch in arabischen Ländern leben, oft in den Hintergrund. Nun scheinen auch Jemens letzte Juden das Land verlassen zu müssen. Nachdem Houthi-Rebellen Teile des Landes übernommen haben, und ihre Herrschaft unter dem Motto „Tod Amerika und Tod Israel“ ausüben, hat sich die Sicherheitslage der kleinen jüdischen Gemeinde mit weniger als 100 Personen zugespitzt. Bis in 1949 haben Juden seit tausenden von Jahren Seite an Seite mit Jemens Schiiten im Norden des Landes gewohnt. Aufgrund der neuen Bedrohung sind am Freitag bereits sechs, in traditionellen jemenitischen Gewändern gehüllte Juden in Israel angekommen.
In dem Streit, ob Ministerpräsident Netanjahu noch vor den Knessetwahlen vor dem Kongress in Washington eine Rede halten soll oder nicht, äußerte sich jetzt Friedensnobelpreisträger Eli Wiesel. Seiner Meinung nach wäre es gut, wenn Netanjahu jetzt vor dem Kongress sprechen würde, um die USA vor der Atomgefahr aus dem Iran zu warnen. Netanjahus Gegner von der Arbeiterpartei aber sehen in der Rede eine unlautere Wahlwerbung.
Eine Untersuchung des Internationalen Presseverbandes fand heraus, dass der Gazakrieg auf der palästinensischen Seite nachweislich 508 Todesopfer forderte, von denen 60 Prozent Zivilisten waren. Damit wird die Behauptung widerlegt, Israels Bombardierung der Hamas Hochburg Gaza habe Tausende Todesopfer gefordert.
Israel konnte im letzten Jahr mehr Firmen als alle anderen Nationen an der Londoner Internationalen Progress Börse (IPO) anmelden – und das trotz der Aufrufe zum Boykott.




