Drei Jahre nach dem 7. Oktober liegt ein großer Teil Gazas in Trümmern, die Hamas wurde militärisch schwer getroffen und die palästinensische Bevölkerung hat einen verheerenden Preis bezahlt. Nach westlicher Logik sieht so keine Siegesbilanz aus. Doch die Hamas rechnet anders. Sie misst ihren Erfolg nicht daran, was Gaza verloren hat, sondern daran, welchen Schaden Israel erlitten und welche Wirkung der 7. Oktober weltweit entfaltet hat. Genau deshalb spricht sie heute nicht von Niederlage, sondern von einem historischen Sieg.
Zum dritten Jahrestag des 7. Oktober veröffentlichte der Sprecher des militärischen Arms der Hamas, „Abu Obeida“, eine Botschaft, die einen bemerkenswerten Einblick in die Gedankenwelt der Hamas gibt. Darin heißt es:
„Drei Jahre sind seit der ‚heiligen Überquerung‘ vergangen, jenem Tag, an dem die Arme der Kämpfer ein für alle Mal das Sicherheitskonzept der Besatzung zerbrachen. Durch Allahs Gnade gibt es keine Abschreckung, keine Entscheidung und keine Vorwarnung mehr. Ehre und Stolz den Helden der ‚großen Überquerung‘ und ihren Märtyrern, den Kommandeuren und Kämpfern sowie unserem großen Volk, das Anfang und Ende...
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