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MitgliederIsraels Blick auf den AfD-Triumph: „Eine echte Alarmstufe für Deutschland“

Während die AfD ihren historischen Wahlsieg in Sachsen-Anhalt feiert, reagieren israelische Medien und jüdische Vertreter mit Sorge – trotz der demonstrativen Israel-Solidarität weiter Teile der Partei.

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (2. v. l.) feiert gemeinsam mit seiner Frau Julia Siegmund (3. v. l.), Alice Weidel und Tino Chrupalla den Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Magdeburg, 6. September 2026. Foto: EPA/FILIP SINGER

Noch vor etwa drei Wochen saß ich mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Malte Kaufmann für einen Podcast zusammen. Im Podcast positionierte sich Dr. Kaufmann unmissverständlich an der Seite Israels. Wenige Tage später trank ich in Jerusalem Kaffee mit dem baden-württembergischen AfD-Politiker Stephan Köthe und erlebte auch dort ein deutliches Bekenntnis zu Israel. Und nun gewinnt dieselbe AfD in Sachsen-Anhalt mit fast 44 Prozent der Stimmen eine historische Landtagswahl, während israelische Medien von einem „politischen Erdbeben“ und einer „echten Alarmstufe“ für Deutschland sprechen.

Genau in diesem Spannungsfeld liegt das eigentliche Thema. Welche AfD habe ich in meinen persönlichen Begegnungen erlebt und welche AfD sehen viele Juden und Israelis, wenn sie nach Deutschland blicken? Ist sie tatsächlich eine der entschiedensten politischen Unterstützerinnen Israels in Deutschland, oder verbirgt sich hinter ihrer Israel-Solidarität eine Partei, deren nationalistischer und teilweise geschichtsrevisionistischer Flügel gerade bei Juden alte Alarmglocken schrillen lässt? Beides einfach gegeneinander auszuspielen, wäre zu bequem. Der historische Wahlsieg in Sachsen-Anhalt zwingt deshalb auch uns in Israel,...

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Patrick Callahan

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7 Kommentare zu “Israels Blick auf den AfD-Triumph: „Eine echte Alarmstufe für Deutschland“”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ich glaube IH hat sich von der AfD einlullen lassen von Malte & CO.
    In Wirklichkeit sind Typen wie er und Siegmund aus Sachsen-Anhalt Wölfe im Schafspelz.
    Euer Botschafter bei uns, schätzt es realistischer ein:

    Zitat: …“Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, reagiert mit Sorge auf den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. „Die Wahl in Sachsen-Anhalt am Wochenende sollte jeden beunruhigen, dem die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland am Herzen liegt“, sagte Prosor der Funke Mediengruppe.“Nur 80 Jahre nach der Schoah erzielte eine Partei, deren Führungskräfte das Berliner Holocaust-Mahnmal als ‚Denkmal der Schande‘ bezeichneten, Rekordzuwächse.“ Antisemitismus sei ein Gift, das nicht toleriert werden dürfe….“

  2. Judith Bahmann-Hänke sagt:

    Bitte die Herkunft des Zitats benennen.
    Unter uns Christen wird die AfD wirklich sehr kontrovers beurteilt. Die Spaltung der Gesellschaft will sich dort fortsetzen.
    Auch eine NSDAP war sehr familienfreundlich ( z.B. Mutterkreuz für Großfamilien).

  3. Matthias und Olga Wohlfarth sagt:

    Der Zentralrat der Juden verrät die Juden in Deutschland für Geld und und liegt, wie die falschen Bischöfe, die Christus verraten, im Bett mit der verlogenen politischen Elite, die Deutschland zusehends in den Abgrund fährt und dem juden/christenfeindlichen Islam Tür und Tor öffnet. Juden können viel gegen Antisemitismus tun, wenn sie sich an die Seite der AfD stellen. Das Verhalten des Herrn Schuster und des fragwürdigen Zentralrates sind absolut kontraproduktiv.

  4. Daniel Leon sagt:

    Ich bin bekennender Christ und AfD Wähler. Die AfD ist in großen Teilen sehr israelfreundlich, die Positionen von Chruppalla oder Weidel gefallen mir auch nicht. Jedoch ist die AfD im Ganzen und von der Basis her (echte Christen stehen grundsätzlich an der Seite Israels, und wiedergeborene Christen gibt es in der AfD mehr als in jeder anderen Partei) die israelfreundlichste Partei. Da sind die GRÜNEN, die SPD und vor allem die LINKE klar israelfeindlich.

  5. Elisabeth Schranz sagt:

    Ich bin bekennende Christin und habe mich gefreut über die Wahl der AfD. Würde ich dort wohnen, hätte ich auch so gewählt. Jedenfalls ist sie besser als alle andern Parteien. Als Christ können wir für diese Partei beten, so wie wir es jeden Tag für Israel tun

  6. Christian Wagner sagt:

    Leider ist auch der Botschafter Ron Prosor von den deutschen GEZ Medien erfolgreich eingelullt worden.
    Ich denke, er hat keinen Dialog gesucht mit Politikern dieser Partei.

  7. Christian Wagner sagt:

    Seit der Gründung der AFD wurde sie von den Altparteien mit unlauteren Mitteln gerufmordet.
    Man vermied, sie selber sprechen zu lassen. Es wurde in der Regel nur über sie gesprochen. Es waren keine Gespräche, sondern eher Inquisitionsgerichte.
    Wollte man wirklich etwas von ihren politischen Ideen erfahren, musste man sich die Interviews freier Medien anhören oder Quellenforschung betreiben.
    Von den Staatsmedien ging zu fast 100% boshafte Propaganda aus. Deshalb wundert es mich nicht, dass man in Israel dieses schlechte Bild von dieser Partei hat. Die Begegnungen mit Politikern dieser Partei, werden jetzt sichtbar machen, dass es nicht so war, wie vermittelt wurde, aber damit auch den Missbrauch der deutschen Staatsmedien.

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