Die Vereinigten Staaten haben ihre Luftangriffe auf militärische Ziele im Iran in der Nacht zum Dienstag fortgesetzt. Nach Angaben des U.S. Central Command (CENTCOM) richteten sich die Angriffe gegen Kommandozentralen, Raketen- und Drohnenabschussstellungen, maritime Fähigkeiten sowie Luftverteidigungssysteme des iranischen Regimes.
Die jüngste Angriffswelle wurde am Montagabend (US-Ostküstenzeit) abgeschlossen. Damit griffen die Vereinigten Staaten den Iran in der zehnten Nacht in Folge an.
Today at 4 p.m. ET, U.S. forces began a new round of strikes against Iran at the Commander in Chief’s direction. The strikes are designed to further degrade Iranian military capabilities used to attack commercial shipping in the Strait of Hormuz.
— U.S. Central Command (@CENTCOM) July 20, 2026
Nach Angaben des US-Regionalkommandos dienen die Angriffe dazu, die militärischen Fähigkeiten des Iran weiter einzuschränken, mit denen Handelsschiffe in der Straße von Hormus bedroht oder angegriffen werden können.
„Die amerikanischen Streitkräfte bleiben in Stellung und bereit, den Iran für ungerechtfertigte Angriffe auf zivile Seeleute zur Verantwortung zu ziehen, die die Meerenge frei und ungehindert passieren wollen“, erklärte CENTCOM.
Nach Angaben des US-Militärs unterstützten die amerikanischen Streitkräfte seit Anfang Mai die sichere Durchfahrt von rund 900 Handelsschiffen, die zusammen etwa 450 Millionen Barrel Rohöl transportierten.
Bereits am Montag hatte CENTCOM den Beginn der neuen Angriffswelle bekannt gegeben und erklärt, die Einsätze erfolgten auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump. Ziel sei es, jene militärischen Fähigkeiten des iranischen Regimes zu zerstören, die für Angriffe auf die internationale Schifffahrt genutzt werden.
Archivvideo des U.S. Central Command von der neunten aufeinanderfolgenden Nacht der US-Luftangriffe auf militärische Ziele im Iran, veröffentlicht am 19. Juli 2026. Mit freundlicher Genehmigumg.
Iranische Staatsmedien berichteten unterdessen über Explosionen im Süden des Landes, unter anderem im Raum Bandar Abbas und Sirik. Offizielle Angaben über mögliche Schäden oder Opfer veröffentlichte Teheran zunächst nicht. Eine unabhängige Bestätigung dieser Berichte lag zunächst ebenfalls nicht vor.




