Ein israelischer Soldat sitzt seit Mittwoch in Militärhaft – nicht wegen einer Kampfverfehlung, sondern wegen eines Aufnähers mit dem Wort „Mashiach“ auf seiner Uniform. Der Vorfall hat eine heftige politische Debatte ausgelöst: Eltern, Rabbiner und Knesset-Abgeordnete fordern die sofortige Freilassung des Soldaten und werfen Generalstabschef Eyal Zamir vor, mit zweierlei Maß zu messen.
Was geschah in Judäa und Samaria
Ein Soldat der Nahal-Brigade, der an einem Beobachtungsposten Dienst tat, trug einen Klettverschluss-Aufnäher mit dem Wort „Mashiach“ – dem Messias-Symbol, das mit der Chabad-Lubavitsch-Bewegung assoziiert wird. Generalstabschef Eyal Zamir entdeckte den Aufnäher während eines Besuchs in Judäa und Samaria und ordnete eine Verhandlung an. Das Militärgericht verurteilte den Soldaten daraufhin zu 30 Tagen Militärgefängnis. Der Zugführer erhielt 14 Tage auf Bewährung, der Kompaniekommandeur eine offizielle Rüge und der Bataillonskommandeur einen Verweis.
Besonders brisant: Die Soldaten waren vor dem Besuch des Generalstabschefs ausdrücklich gewarnt worden – und trugen den Aufnäher trotzdem. Zamir hatte bereits im Vormonat auf einer Konferenz mit leitenden Militäroffizieren das Aufkommen nicht genehmigter Symbole als „Rebellion gegen die Werte der IDF“ bezeichnet.

Eltern: „Ein Schlag ins Gesicht von Tausenden Soldaten“
Eltern von Soldaten der Nahal-Brigade reagierten mit einem Brandbrief an Zamir und Brigadekommandeur Oberst Arik Moyal. Sie bezeichneten die 30-tägige Haftstrafe als „drakonisch“ und forderten ihre sofortige Aufhebung. In dem Schreiben heißt es: „Zu sehen, dass der Generalstabschef derjenige ist, der einen Soldaten ins Gefängnis schickt, weil er seinen jüdischen Glauben zum Ausdruck bringt, ist ein Schlag ins Gesicht von Tausenden von Soldaten.“ Die Eltern kritisierten scharf, dass mitten im Krieg eine Art „Aufnäher-Polizei“ betrieben werde – während echte Disziplinversagen auf höchster Ebene ungesühnt blieben.
Knesset-Abgeordneter Boaz Bismuth (Likud), Vorsitzender des Auswärtigen- und Verteidigungsausschusses, nannte die Bestrafung „gravierend und skandalös“ und sagte: „Der Generalstabschef muss erklären, was sich seit damals verändert hat, und ob externe Medien- und politischer Druck auf die IDF-Führung ausgeübt werden, denen er nicht standhalten kann. Gebt den Soldaten jetzt frei!“
Abgeordnete Tally Gotliv (Likud) legte nach: „Wenn der Generalstabschef wegen eines messianischen Aufnähers einen Kämpfer für 30 Tage ins Gefängnis schickt, würde ich ihn wegen dieser schwerwiegenden Denkverzerrung nach Hause schicken.“
Das Phänomen nicht genehmigter Aufnäher auf IDF-Uniformen ist nicht neu. Bereits im Januar 2025 wurden zwei Givati-Reservisten beim Tragen von Messias-Abzeichen öffentlich konfrontiert. Damals erklärte eine Militärquelle im Nordkommando gegenüber Walla: „Reservesoldaten haben den Messias-Aufnäher nicht abgenommen und werden ihn nicht abnehmen. Das ist ein Aufnäher, der mit ihrem Glauben zusammenhängt. Hochrangige Kommandeure haben am 7. Oktober versagt und wurden nicht verurteilt – also wollt ihr Soldaten wegen eines Aufnähers bestrafen?“





Was geht bei dem Generalstabscheff im Kopf schief. Da gibt ein Soldat sein Leben für Menschen und Land, dann muss er aus Glaubensbekenntnis ins Gefängnis für 30 Tage. Welche Maßlosigkeit hat dieser Mensch.
Geistlich stockblind ist dieser General-Stabs-Chef.
Ein mutiger Soldat, der sich treu zu dem bekennt, der Israel als Volk erwählt hat.
„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. (Math. 10,32)
Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. (Offb. 5,3)
Ich wünsche ihm den Segen und Frieden unseres Herrn und Heilandes, Jesus Christus.
Meines Wissens bekennt sich die Chabad-Lubavitsch-Bewegung aber eben nicht zum Messias Jesus, der im Zitat Mt. 10,32 redet. Liege ich da falsch?
Leider gibt es unter uns Juden sehr viele, die den Messias Jeshua ablehnen.
An euch sog. Christen: Bitte benehmt euch wie Jeshua seiende und nicht leider wie so oft als (alles) besserwissende, Juden gegenüber. Dann klappt’s auch mit der Glaubwürdigkeit besser.
Shalom Havershalom