(JNS) Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich am Sonntag mit Dutzenden christlicher Soldaten und Offiziere, die in der israelischen Armee dienen, um die Beziehungen zu der Gemeinschaft zu stärken, die freiwillig Militärdienst leistet.
„Ich bin hier im Büro des Ministerpräsidenten mit einer außergewöhnlichen Gruppe junger Männer und Frauen. Das sind christliche Soldaten, Männer und Frauen, in der israelischen Armee. Sie besetzen alle wichtigen Positionen in unserem beeindruckenden Militär, und sie leisten hervorragende Arbeit“, sagte Netanjahu in einem Video des Treffens.
„Das steht im völligen Gegensatz zu dem, was außerhalb dargestellt wird. Es ist nicht nur so, dass Israel für die Rechte der Christen im gesamten Nahen Osten kämpft, sondern dass Israel auch christliche Soldaten hat, die für die Verteidigung Israels und für unsere christlichen Brüder in der gesamten Region und darüber hinaus kämpfen“, fügte er hinzu.
Yesterday I met in my office with an extraordinary group of young men and women. Christian soldiers and commanders from a wide range of IDF units. They serve in key roles across our military and they do outstanding, dedicated work.
This reality stands in complete contrast to… pic.twitter.com/FJ9jdB6zVJ
— Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו (@netanyahu) April 27, 2026
Netanjahu wies darauf hin, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem die christliche Bevölkerung wächst.
Etwa 185.000 Christen leben in Israel, was knapp 2 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes ausmacht.
Derzeit dienen Hunderte Christen freiwillig in der israelischen Armee.
„Als Christen, die im Heiligen Land leben, sehen wir, was im Nahen Osten und im Rest der Welt geschieht, und verstehen, dass wir trotz aller Probleme im sichersten Land der Region leben und hier zu Hause sind“, sagte Oberstleutnant (Res.) Ihab Shlayan, der ranghöchste Christ, der in der israelischen Armee gedient hat, gegenüber JNS.
Das Treffen im Büro des Ministerpräsidenten in Jerusalem fand eine Woche statt, nachdem die israelische Armee zwei israelische Soldaten für 30 Tage inhaftiert und aus dem Kampfdienst entfernt hatte, weil sie im Südlibanon eine Jesus-Statue beschädigt hatten – ein Vorfall, der im gesamten politischen Spektrum sowie von israelischen Rabbinern scharf verurteilt wurde.
In der vergangenen Woche ernannte Israel zudem erstmals einen christlichen Botschafter als Sondergesandten für die christliche Welt, um die Beziehungen zu christlichen Gemeinschaften weltweit zu vertiefen.




